Xing: Unternehmensseiten angekündigt

Unternehmen sollen bald die Möglichkeit haben, auf der Business-Plattform Xing ein eigenes Profil, respektive eine eigene Page, zu schalten.

Dies kündigte Xing-Chef Stefan Gross-Selbeck am Unternehmertag 2009 am Tengernsee (passend zur Finanzkrise unter dem Motto „Jetzt erst recht!“) an. Auf der Plattform können bis dato „nur“ Personenprofile geschaltet werden. Dass Xing dieses Feature gerade zum jetzigen Zeitpunkt ankündigt, ist nicht ganz zufällig: Xings ärgster Konkurrent, das amerikanische Business-Netzwerk LinkedIn, hat diese Funktionalität schon Ende März eingeführt. Die Firmenseiten sollen den Fanpages auf Facebook ähnlich sein.

Desweiteren kündigte Gross-Selbeck an, man möchte sich bei Xing auch weiterhin dem Projekt Open Social widmen: So soll mittels verschiedenen Programmierschnittstellen der Datenaustausch unter den einzelnen Social Networks und Plattformen möglich sein.

Warum erst jetzt?

Obwohl Xing mit rund sieben Millionen Mitgliedern deutlich unter der Zahl von LinkedIn (gemäss eigenen Angaben über 38 Millionen Mitglieder weltweit) liegt, so wäre es Xing zu gönnen, wenn das Europa-fokussierte Business-Netzwerk dereinst eine Innovation vor LinkedIn bringen würde. Denn bis dato war LinkedIn bezüglich Neuerungen immer Vorreiter.

Grundsätzlich ist die Entwicklung bei Xing aber sehr erfreulich und ein weiterer grosser Fortschritt für das Recruiting. Und: Wettbewerb unter verschiedenen Unternehmen hat den Konsumentinnen und Konsumenten noch nie geschadet. Im Gegenteil. Wir bleiben dran.

2 Comments
  • blue-ray

    11. April 2009 at 15:03

    Naja an und für sich zwar ne gute Sache, aber einige Frimen gestalten da ja eh schon ihre eigenen Seiten, bzw. wenn es ums komplette Design geht dann hat ein wirklich großes Unternehmen sowas wohl kaum nötig. Also ich denke wenn die sich davon zu viel versprechen, dann werden die ganz schön enttäuscht sein….

  • Prospective

    29. April 2009 at 8:23

    Hallo blue-ray, hier geht es weniger um “gestaltete” Unternehmensseiten, sondern um die Präsenz auf Social Networks.

Schreiben Sie einen Kommentar