Prospective klärt über das Sammeln von Nutzerdaten und ihrer Wichtigkeit im Rekruiting auf.

Wie wichtig sind Nutzerdaten im Recruiting?

Das Sammeln von Daten liegt uns in den Genen. Buchstäblich. Schon unsere Urahnen hatten verstanden, dass das Anhäufen von Nahrung, Kleidung und kleineren Werkzeugen zum Überleben essentiell war. In der heutigen Zeit, in der die Annehmlichkeiten von Home-Delivery und Onlineshopping die Herrschaft übernommen haben und diesen Drang weitgehend unterdrückt haben, lenken wir unseren Fokus auf andere Dinge. Doch unser Instinkt ist noch immer in uns. Besonders im Recruiting kann er helfen, die richtigen Kandidaten zu rekrutieren. 

Datengesteuertes Recruiting – die modernste Art der Jagd 

Bis vor kurzem war es üblich, dass die Kandidaten auf dem Stellenmarkt die Jäger waren. Sie konnten sich weitgehend aussuchen, welche Stellen ihnen zusagten. Der Bewerbungsansturm, der auf die Beute – in diesem Fall die HR-Büros der Unternehmen – einprasselte, war für die meisten Recruiter kaum zu bewältigen. Zu viel Papier und zu viele unqualifizierte Bewerbende machten es schier unmöglich, die Nadel im Heuhaufen zu finden. Die Folgen: Kündigungen nach wenigen Wochen, fluktuierende Anzahl der Mitarbeitenden und oftmals schlechte Stimmung in den Teams. Der Bewerbungsprozess musste wieder von Neuem losgehen, was wiederum Zeit und Budget in Anspruch nahm. Heutzutage können Sie aber den Spiess umdrehen und selber zum Jäger werden. Dabei sind Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen und Intuition noch heute wichtige Soft-Skills für Recruiter, die dank fundierter Daten und Fakten beim Entscheidungsprozess unterstützt werden. Mithilfe der Nutzerdaten Sammlung können Sie das Budget kontrollieren, Probleme im Einstellungsverfahren schneller beheben, die Produktivität erhöhen und nachhaltige Verbesserungen im Recruiting planen. 

Woher kommen die Daten?

Nutzerdaten können dank des Internets überall gesammelt und später evaluiert werden. Sie sind beispielsweise auf Social Media oder auf Online Plattformen zu finden. Dabei kann ein Instagram-Einkauf genauso aussagend sein, wie die Anzahl Schritte, die auf derß Smartwatch getrackt worden sind. Wer also die Daten seiner zukünftigen Bewerbenden auf Instagram, LinkedIn, Xing oder Facebook sammelt, kann gezielter den passenden Kandidaten für sein Unternehmen finden. Die Möglichkeit, die Daten miteinander zu verknüpfen, ermöglicht es qualitative Aussagen zu machen. Dabei kann festgestellt werden, woher die besten Bewerbungen kommen, welche Plattformen sich dafür am besten eignen und welche am günstigsten sind.

Die richtigen Tools einsetzen

Doch um an die Daten heranzukommen muss man wissen, wo man suchen muss. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder werden die Daten selbst auf Karriereplattformen, den oben erwähnten Social-Media-Kanälen, Stellenbörsen oder Online Befragungen gesammelt. Oder aber man setzt Analytics-Tools wie Heatmaps oder Google Analytics ein. Welches Tool und welche Methode für Sie am besten funktioniert, können nur sie entscheiden – denn schlussendlich sind Sie der Jäger.

Welche Ressourcen nutzen Sie im Bewerbungsprozess? Wir sind gespannt auf ihre Meinung.

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