Wie Arbeitgeber-Bewertungsplattformen das Recruiting verändert haben (Infografik)

Seit 9 Jahren ist die Arbeitgeber-Bewertungsplattform Glassdoor aktiv und dient als internationales Pendant zu kununu. Welchen Einfluss haben diese Bewertungsplattformen auf das Recruiting?

Kürzlich verkündigte kununu auf dem Unternehmensblog, dass mittlerweile über 1.5 Millionen Bewertungen auf der Plattform abgegeben wurden. Auch bei Glassdoor steigt die Zahl der Bewertungen stetig und die Plattform kürt regelmässig und mit viel Beachtung die attraktivsten Arbeitgeber.

Informierte Kandidaten, die Wert auf Authentizität legen

Beide Plattformen setzen stark auf Transparenz bei den Bewertungen, was für die Kandidaten ein zunehmend wichtiger Punkt im Rekrutierungsprozess ist. In einem aktuellen Blogpost hat Glassdoor die wichtigsten Veränderungen zusammengefasst, seit solche Bewertungsplattformen genutzt werden.

Eine der Konsequenzen dieser Bewertungsplattformen sind besser informierte Kandidaten. kununu und Glassdoor sollten daher regelmässig beobachtet werden, um auf Bewertungen reagieren zu können und auch, um auf allfällige Fragen zu diesen vorbereitet zu sein.

Informierte Kandidaten bedeuten auch, dass sich diese möglicherweise bereits einen Einblick in die Firmenkultur verschafft haben und – falls dies kommuniziert wurde – bereits vor dem Jobinterview die Lohnhöhe online prüften. Und: Die heutigen Kandidaten fordern ein detailliertes Feedback nach Bewerbungsgesprächen. Da auf den Plattformen auch die Möglichkeit besteht, Vorstellungsgespräche zu beurteilen, wird langes Schweigen und fehlende Kommunikation im Rekrutierungsprozess oft auch öffentlich schlecht bewertet.

Die Erwartungshaltung der Kandidaten hat sich verändert

Interessenten, welche sich vor dem Vorstellungsgespräch bereits ausgiebig über einen Arbeitgeber informierten, haben auch in Sachen Anstellungsbedingungen höhere Erwartungen.

Früher wurde den Angestellten meistens erst kurz vor Arbeitsbeginn erläutert, von welchen Benefits sie profitieren können. Heute wissen diese dank den entsprechenden Einträgen bei Glassdoor und Kununu schon im Vorfeld sehr genau, wie viele Ferien geboten werden, ob eine Firma ein attraktives Entlohnungsmodell hat und wie beispielsweise Punkte wie der Mutterschaftsurlaub geregelt sind.

Es ist unbestritten: Die Bewertungsplattformen haben den Rekrutierungsprozess für die Kandidaten viel transparenter gemacht. Und zwingt Personaler noch stärker dazu, die eigenen Prozesse ständig zu hinterfragen und zu optimieren.

Wie hat sich das Recruiting gemäss Ihren Erfahrungen verändert, seit es Arbeitgeber-Bewertungsplattformen gibt?

Die vollständige Infografik finden Sie hier.

 

 

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