Virtuelle Realität im Personalmarketing und im Recruiting einsetzen – ein Praxisbeispiel

Die Deutsche Bahn (DB) hat an ihrem Karrieretag im letzten Herbst potentielle Interessenten zu einer virtuellen Reise durch verschiedene DB-Betriebe eingeladen. So sollten Bewerber ihren künftigen Arbeitsplatz besser kennen lernen und einen Einblick in die Tätigkeiten der DB erhalten.

Video-Inhalte sind im Rekrutierungsbereich auf dem Vormarsch, ob es Employer Branding-Videos, Vine-Kurzvideos oder auch Video-Interviews sind. Die Deutsche Bahn setzt bei diesem Trend nochmals einen oben drauf: Mit 360-Grad-Videos können die Besucher mithilfe einer Spezialbrille so richtig in die Betriebe der deutschen Bahn eintauchen und sich so ein sehr realitätsnahes Bild davon machen, wie der Arbeitsalltag aussieht. Sie können sich beispielsweise im ICE-Werk, wo mehrere Hundert Angestellte der Deutschen Bahn tätig sind, genauer umschauen. Im Herbst wurden diese Videos zum ersten Mal an einem Karrieretag eingesetzt und stiessen bei den Eventbesuchern auf grosses Interesse. Die Virtual Reality Videos sind seither fester Bestandteil von jeder Karriereveranstaltung der DB.

Es gibt von den produzierten 360-Grad-Videos auch eine Version, die ohne Brille betrachtet werden kann und so auch am heimischen Bildschirm interessante Impressionen bietet:

Gelungene Mischung zwischen Information und Entertainment

Diese Videos sind zwar einiges aufwändiger in der Produktion als gewöhnliche Videos, bieten aber auch vertiefte Einblicke in verschiedene Berufe. Die DB nimmt hier im deutschsprachigen Bereich eine Vorreiterrolle ein. In den USA sind solche Videos schon einiges weiter verbreitet. Beim E-Commerce-Anbieter Jet kann man beispielsweise direkt in einen Tech-Talk reinschauen. Dabei erfährt man nicht nur, welche brandaktuellen Themen gerade diskutiert werden, sondern kann sich nebenbei auch noch einen Eindruck von den Aufenthaltsräumen in der Firma verschaffen.

Und der weltweite Nahrungsmittel-Konzern General Mills bietet eine virtuelle Tour durch das Headquarter – dies sogar inklusive einem virtuellen Kaffee im Coffeeshop. Und wer will, kann auch gleich noch das firmeninterne Gym anschauen.

Mit solchen Videos wird zum einen das Informationsbedürfnis von Bewerbern gedeckt. Zum anderen werden diese mit solchen Kurzfilmen auch unterhalten, was eine gewisse Nähe zur Firma und zu den hergestellten Produkten erlaubt. Eine Firma, die solch moderne Technologien in der Rekrutierung anwendet, positioniert sich damit auch als sehr fortschrittlich. Es dürfte also nur noch eine Frage der Zeit sein, bis solche Videos vermehrt eingesetzt werden.

Kennen Sie weitere Beispiele von 360-Grad-Videos in der Rekrutierung?

 

 

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