Twitter-Serie: Teil 3 – Recruiting mit TweetBeep

Diese Woche möchten wir eine weitere für das Recruiting relevante Twitter-Anwendung vorstellen: TweetBeep.

TweetBeep ist eine Alarmfunktion für Twitter, ähnlich dem Google-Tool „Google Alerts“. Das funktioniert so: Nach der Anmeldung auf TweetBeep mittels dem eigenen Twitter-Account können verschiedene Begriffe definiert werden, bei deren Erwähnung man eine stündliche (die Alarm-Nachrichten können auch in einem grösseren Zeitintervall abonniert werden) Benachrichtigung („Alert“) per E-Mail erhält. So kann einfach sichergestellt werden, dass kein Eintrag (Tweet) mehr verpasst wird. Natürlich eignet sich die Anwendung auch, um die eigene „Online Reputation“ im Auge zu behalten – wie oft und in welchen Zusammenhängen fällt der eigene Name („Keyword-Alert“) oder der Link zu der eigenen Website („Domain-Alert“)? TweetBeep gibt Bescheid. Auch mittels tinyurl verkürzte Domains werden angezeigt.

Möglichkeiten für Recruiter

Die spezifische Stichwort-Alarmierung bietet neue Möglichkeiten für das Recruiting: Sucht beispielsweise ein Unternehmen nach einer Besetzung für eine bestimmte Vakanz, so lassen sich bestimmte und für diese offene Position relevante Keywords definieren, bei deren Erwähnung auf Twitter man alarmiert wird. Schreibt jetzt eine Person einen Tweet mit einem solchen Keyword (z.B Unix), erhält das Unternehmen einen Alarm und kann die Stellenanzeige (z.B eines Unix Systemadministrators) an die Person tweeten, die den Tweet abgesetzt hat.

Natürlich funktioniert das Ganze auch in umgekehrter Richtung, wenn eine Person auf Stellensuche über die Tweets von Unternehmen auf dem Laufenden bleiben möchte.

Twitter ist längst keine Spielerei mehr – wir sind gespannt, wie es mit der Microblogging-Plattform in Zukunft weitergeht.

Keine Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar