Twitter-Serie – Teil 2: Jobsuche auf Twitter mit JobTweet & TwitterJobSearch

Wie in früheren Artikeln beschrieben, stellen wir Ihnen in unserer Twitter-Serie verschiedene „Recruiting-relevante“ Anwendungen rund um Twitter vor. Diese Woche: JobTweet sowie TwitterJobSearch.

Auf der Mikroblogging-Plattform Twitter basierende Applikationen gibt es einige. Zwei interessante Beispiele sind JobTweet, sowie TwitterJobSearch: Beide Applikationen sind semantische Stellensuchmaschinen, über die User in Echtzeit die Plattform Twitter nach Stellenangeboten „durchforsten“ können. Die beiden Suchmaschinen sind grundsätzlich sehr ähnlich, grösster Unterschied ist das geografische Anwendungsgebiet, auf das sich die Suche bezieht.

TwitterJobSearch

Diese Plattform ist auf englischsprachige (Grossbritannien und USA) Personen ausgelegt. Das Tool sucht nach Eingabe eines spezifischen Suchbegriffs alle Tweets auf Twitter nach möglichen Stellenausschreibungen ab. Gibt es Übereinstimmungen, so erscheint eine Liste mit den passenden Tweets. Der Benutzer oder die Benutzerin kann dann die Suche noch spezifizieren und Angaben zu Ort, Salärrahmen, … eingrenzen. Ist ein passendes Resultat gefunden, so kann der oder die Suchende Einsicht in den Originaltweet nehmen oder mittels integriertem Link auf eine externe Seite mit genaueren Informationen bezüglich des Jobangebots navigieren.

JobTweet

Das auf der Webseite von JobTweet zu findende Video zeigt kurz und knapp, wie das Tool zu bedienen ist. Wie erwähnt ist JobTweet TwitterJobSearch sehr ähnlich, jedoch vermehrt für die Stellensuche in Deutschland konzipiert. Entwickelt wurde das Tool von zwei deutschen Personalberatern, welche unter anderem auch für das Personal- und Stellensuchblog „Wollmilchsau“  verantwortlich sind.

Unternehmen, die gerne von diesem Tool Gebrauch machen möchten, müssen vor Benutzung gemäss Pressemitteilung zuerst einen Twitter-Account eröffnen. Alternativ könne aber auch vom „kostenfreien jobtweet-Veröffentlichungsservice“ Gebrauch gemacht werden. Genauere Informationen erhält man auf der Webseite oder per E-Mail-Anfrage mit integriertem Link auf das externe, zu veröffentliche Job-Angebot. Auch die Veröffentlichung per Online-Formular sei möglich. Die Veröffentlichung werde dann von Jobtweet-Angestellten übernommen.

Spannend, wie Twitter immer wie mehr auch Einfluss auf Recruiting- und Bewerbungsprozesse hat. Wer hätte dies vor einiger Zeit gedacht, als Twitter noch als „Spielzeug“ verspottet wurde? Und wann kommt eine ähnliche Plattform für die Schweiz? Wir bleiben dran.

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