Twitter als Rekrutierungs-Instrument?

Der Micro-Blogging-Dienst «Twitter» ist gegenwärtig in aller Munde. Nur, wie funktioniert die relativ neue Web 2.0-Anwendung und ist sie auch fürs Recruiting relevant? Ein Augenschein.

Spiegel Online beschreibt den Dienst so:

Das Twitter-Prinzip ist einfach und eben deshalb bestechend. Jeder kann mitmachen und kurze Nachrichten, sogenannte «Tweets», via Web, Chat oder Handy auf Twitter abladen. Gelesen werden diese Nachrichten von den «Followers». Als solcher kann sich wiederum jeder Twitter-Nutzer bei jedem anderen Twitter-Nutzer eintragen. So bekommt man nur die Nachrichten angezeigt, die man auch lesen möchte.

Wie Twitter genau funktioniert, zeigt das illustrative Video « Twitter in Plain English» von commoncraft:

Mittlerweile nutzen mehr als 1 Million User die Anwendung. Prominentester Twitter-Nutzer ist wohl Barack Obama.

Drei Anwendungsformen für das Recruiting
Twitter lässt sich für das Recruiting auf drei Arten einsetzen.

1. Bestehende Mitarbeiter twittern und melden Vakanzen über Twitter. Die nachfolgenden zwei Beispiele zeigen, wie über Twitter Mitarbeiter andere Mitarbeiter suchen:

Es ist anzunehmen, dass diese Form der Rekrutierung zunehmen wird.

2. Ein Unternehmen eröffnet einen Twitter-Stellenfeed
Ein Unternehmen könnte einen Twitter-Account eröffnen und die offenen Positionen als Tweets veröffentlichen… Leider ist uns noch kein Beispiel bekannt. Der Erfolg (wie viele Klicks generiert werden), lässt sich gar durch den Dienst von Twittertise messen. Dieses Video erklärt den Service.

3. Ein Unternehmen schaltet Stellenanzeigen als Werbung auf Twitter
Bislang sind noch wenige Dienste bekannt, die Werbung in/auf Twitter ermöglichen. twittad.com bietet zum Beispiel einige Optionen. Twitter selbst scheint Tests zu machen, damit in den Twitter-Feeds Werbung geschaltet werden kann. Noch scheint diese Variante am wenigsten praktikabel oder ausgereift. Oder kennt jemand weitere Dienste, über die man auf Twitter Werbung schalten kann?

Twitter ist und bleibt ein spannendes Phänomen. Wir sind gespannt, wann die ersten Schweizer Unternehmen diesen Dienst gezielt im Recruiting einsetzen werden.

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