Twitter Ads in der Rekrutierung einsetzen

Seit letzter Woche können Twitter Ads in der Schweiz von Privatpersonen und Unternehmen gebucht werden. Der Nutzen soll dabei vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen gross sein – auch in der Rekrutierung?

Einer der grossen Vorteile von Twitter ist die Möglichkeit der unmittelbaren Interaktion mit Kunden – und damit natürlich auch mit potenziell interessierten Mitarbeitern. Die Reichweite bei solchen Interaktionen soll dank Twitter Ads nun schnell und effizient um ein Vielfaches gesteigert werden. Eines der Argumente seitens Twitter ist dabei, dass kein Know-How im Bereich der Planung und Umsetzung von Werbemassnahmen dafür nötig ist: Twitter Ads wählt das passende Werbeformat automatisch aus.

Twitter in der Rekrutierung

Twitter spielt im Social Recruiting eine Rolle, die nicht zu vernachlässigen ist: Aktuell sind in der Schweiz über 500‘000 aktive User auf Twitter anzutreffen. Ein aktives Profil auf Twitter dient dem Brand Building. Mit einem Promoted Account oder mit gesponsorten Tweets kann nun sehr gezielt „Employer Brand Building“ bei der anvisierten Zielgruppe betrieben werden, welche man sonst nicht so einfach erreicht. Die Akzeptanz von sponsored Tweets ist gemäss eigenen Angaben von Twitter sehr hoch.

Der Weg zu Twitter Ads

Das soziale Netzwerk stellt Firmen verschiedene Tools zur Verfügung, wie sie die Ads schalten können. Mithilfe eines Webinars können sich Firmen beispielsweise einen Einblick darin verschaffen, wie sie Twitter-Ads am besten für ihre Zwecke einsetzen (Informationen dazu sind hier zu finden).

Kampagnen auf Twitter lassen sich nach geographischer Region, nach Geschlecht und nach Sprache ausrichten. Ebenso wird bei den Kampagnen unterschieden ob man möchte, dass die Zahl der eigenen Follower wächst, ob man mehr Webseiten-Klicks und Conversions möchte (was wohl im Bereich Rekrutierung am meisten Sinn machen würde) oder ob man das Tweet-Engagement, sprich die Konversation auf Twitter, steigern möchte. Weitere Informationen zu den Kampagnen gibt es hier.

Frühlingsputz auf dem Twitter-Profil

Wer sich entscheidet, Twitter Ads fürs Recruiting einzusetzen, tut sich gut daran, vor dem Startschuss einige Punkte zu überprüfen.

• Ist der Twitter-Auftritt up to date? Sprich: Wird ein aktuelles, aussagekräftiges Profilbild verwendet? Ist die Twitter-Biographie aktuell und korrekt ausgefüllt? Sind alle nötigen Informationen für den Nutzer abrufbar?

• Wird der Kanal auch zu sonstigen Interaktionen genutzt und nicht nur zu reinen Werbezwecken? Twitter ist ein soziales Netzwerk und sollte zum Austausch genutzt werden.

• Werden bei den Tweets die richtigen Hashtags (siehe dazu auch dieser Artikel) eingesetzt, damit Stellenanzeigen auch gefunden werden?

• Ist der eigene Internet-Auftritt und somit auch die veröffentlichten Stellenanzeigen, für den mobilen Gebrauch optimiert? Da Twitter häufig von Smartphones und Tablets aus genutzt wird, ist dies ein wesentlicher Faktor für eine gelungene Kampagne.

Es ist noch zu früh, um eine Prognose zu wagen, ob sich die Twitter Ads langfristig in der Schweiz etablieren werden. Einen Versuch, diese Ads in der Rekrutierung einzusetzen, dürfte sich aber auf jeden Fall lohnen.

Nutzen Sie Twitter in der Rekrutierung?

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3 Comments
  • […] auf den Blog: da geht es um die Ausweitung der Reichweite von Stellenanzeigen mit Display Ads u.a., Twitter Ads oder eine Kampagne zur Gewinnung von JAVA […]

  • […] Wer über Twitter Job-Suchende direkt ansprechen will, arbeitet idealerweise mit dem Ordnungssystem der Hashtags. Wer also beispielsweise einen Job als Frontend Developer zu vergeben hat, verwendet #frontenddeveloper und twittert den Link der Stellenausschreibung mit dem entsprechenden Hashtag. Natürlich nicht einfach plump und kommentarlos, sondern mit einer Kurz-Bemerkung wie „Wäre das etwas für dich @xy“? Als unterstützende Massnahme können in der Rekrutierung auch Twitter-Ads eingesetzt werden (ausführlicher Artikel dazu hier). […]

  • […] von Twitter und Facebook (insbesondere Facebook Fachgruppen) zur Verbreitung der […]

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