Studie von „Glassdoor“ zeigt: Referral Marketing ist Gold wert

Die Karriere-Plattform „Glassdoor“ sorgt in den USA seit Jahren für mehr Transparenz in Sachen Arbeitgeber-Bewertungen. Nun hat Glassdoor in einer Studie Daten aus einer Vielzahl von Bewerbungsgesprächen ausgewertet. Die Resultate zeigen unter anderem auf: Mitarbeiter-Empfehlungen haben eine hohe Erfolgsrate für Arbeitsvertrags-Abschlüsse.

Glassdoor hat Daten aus über 440‘000 Jobinterviews, welche auf Glassdoor von Arbeitnehmern bewertet wurden, ausgewertet (siehe hier.) Dies mit dem Ziel, herauszufinden, welche Wege am besten zu Rekrutierungserfolgen führen. Verglichen wurden dabei folgende Arten, wie Kandidaten sich beworben haben: Mitarbeiter-Empfehlungen, Kontakte, welche während Jobmessen geknüpft wurden, Stellenvermittlungen, Weiterempfehlungen durch einen Rekrutierer, Online-Bewerbungen und Empfehlungen einer Universität oder eines Colleges.

Online-Bewerbungen sind am zahlreichsten

Am häufigsten bewerben sich Kandidaten online (42% aller Bewerbungen). Bewerbungen aufgrund von Mitarbeiter-Empfehlungen und Empfehlungen, welche eine Universität ausspricht, machen je 10% der Bewerbungen aus. Auch persönliche Kontakte und Empfehlungen durch Recruiter sind gut vertreten (9%). An Jobmessen geknüpfte Kontakte mit Bewerbern führten in 8% der Fälle zu einer Bewerbung. Deutlich weniger Bewerbungen erreichten die Firmen via Stellenvermittlungen (2%).

Die erfolgreichsten Rekrutierungs-Kanäle

Glassdoor Studie Referral Marketing

Wie diese Auswertung zeigt, versprechen „Empfehlungen von aktuellen Mitarbeitern“ am meisten Erfolg. Prozentual gesehen führten bei den aufgrund von einer Mitarbeiter-Empfehlung durchgeführten Bewerbungsgesprächen die meisten zu einem Vertrags-Abschluss. Diese Zahlen aus den USA decken sich auch mit den Erkenntnissen unseres diesjährigen TREND-Reports und zeigen auf, wie gross das Potenzial von Referral Marketing ist. Und obwohl prozentual gesehen nur relativ wenige Bewerbungen via Stellenvermittler bei Firmen eintreffen, sind diese, wenn es um den Vertragsabschluss geht, doch recht erfolgreich. Bei den zahlreich eingetroffenen Online-Bewerbungen dagegen ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese in einem akzeptierten Stellenangebot enden, im Vergleich dazu eher tief. Dies beweist also einmal mehr, dass beim Suchen von Talenten nicht die Quantität der Bewerbungen im Vordergrund steht, sondern vielmehr die Qualität der Bewerber.

Welches sind gemäss Ihren Erfahrungen die besten Wege, um erfolgreich Kandidaten zu rekrutieren?

 

 

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