Prospective im Blog über gute Stellentitel

Stellentitel unter der Lupe

Bestimmt möchten Sie als Recruiter Ihre vakanten Stellen schnellstmöglich schliessen. Darum ist es wichtig, dass Ihre Stellenanzeigen von den richtigen Personen gesehen werden und präzise beschreiben, worum es bei der Stelle geht. Da der Stellentitel das erste ist, was den Suchenden ins Auge sticht, soll auf diesen ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Wir zeigen, wie.

Die Wichtigkeit von Stellentitel kann eigentlich fast nicht überschätzt werden. Denn das erste, was Bewerberinnen und Bewerber von Ihrer Stellenanzeige sehen, ist der Titel. Dieser entscheidet darüber, ob die Arbeitsuchenden die Anzeige überhaupt genauer anschaut oder gleich weiterscrollt. Ausserdem steigern optimierte Stellentitel die Chancen, dass die Stellenanzeige auf den Jobplattformen besser gefunden werden.

Kreativ oder klassisch? Klassisch!

Zugegebenermassen: Stellentitel wie Content Ninja, Software Turtle und Answer Bar Representative hören sich zwar lustig an – aber niemand weiss, was damit wirklich gemeint ist. Falls Sie jetzt denken, dass lustige Stellentitel das Interesse des Suchenden wecken, dann liegen Sie in den meisten Fällen wohl falsch: Jobsuchende scrollen durch Unmengen von Jobportalen und möchten nicht unnötig Zeit verlieren, indem Sie jedes Inserat anklicken und im Detail studieren. Meistens werden die Anzeigentitel nur überflogen – und nur diejenigen Stellen angeklickt, bei denen der Suchende denkt, dass der Arbeitsinhalt passen könnte. Leben Sie Ihre Kreativität darum nicht am Stellentitel aus, sondern verwenden Sie die «klassischen» Stellentitel (die da wären: Content Creator, Software Developer und Rezeptionist). So ist dem Bewerber auf den ersten Blick klar, was ihn bei der Stelle erwartet und ob das zu seinen Skills passt.

Ein weiterer Aspekt, der gegen kreative Stellentitel spricht, ist derjenige der Suchmaschinenoptimierung: Sucht ein Texter eine Stelle, tippt er in die Suchfunktion von LinkedIn, jobs.ch & Co. wohl Begriffe wie Copywriter, Redaktor, Texter und Content Creator ein – aber bestimmt nicht Buchstaben Nerd, Text Captain oder Content Wizard. Wenn Sie Ihre Stellen mit klassischen Jobbeschreibungen betiteln, steigen also Ihre Chancen, dass den Jobsuchenden Ihre Anzeigen vorgeschlagen werden.

Junior vs. Senior – hierarchy matters!

Wenn sich auf die vakante Führungsposition im Bereich Compliance nur Studienabgänger oder Juniors bewerben, dann haben Sie in der Stellenanzeige wohl nicht klar genug formuliert, dass Sie das Erfahrungslevel eines Seniors suchen… Der erste Schritt ist darum, im Stellentitel den Zusatz «Senior» anzubringen. Mit Begriffen wie «Junior», «Senior», «Praktikum», «Trainee» oder ähnliches sehen die Bewerberinnen und Bewerber auf den ersten Blick, ob die Position ihrem Erfahrungslevel entspricht oder nicht. «Junior» wird übrigens für Arbeitnehmer verwendet, die bis zu 3 Jahren Berufserfahrung vorweisen.

So kurz wie möglich und so lang wie nötig

Von ellenlangen Stellentiteln wie «Wir suchen: Engagierter Vertriebsleiter Europa mit Führungsfunktion» wird abgeraten. Warum? Damit Ihre Stellenanzeige in den Jobplattformen optimal performt, sollten Sie den Titel der Anzeige auf maximal 40 Zeichen beschränken. Andernfalls würde der Titel nicht ganz angezeigt – also abgeschnitten und mit … ergänzt – werden. Verzichten Sie darum auf «Wir suchen», «Ihre Chance» oder gar Soft-Skills (z.B. «engagiert», «durchsetzungsfähig») im Stellentitel.

 

Was beachten Sie in Sachen Stellentitel? Wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen!

Keine Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar