Precire Stimmanalyse

Sprachsoftware analysiert Persönlichkeit

Künstliche Intelligenz verändert das Recruiting zunehmend. Die Analyse-Software «Precire» zeigt auf, wie die Stimme von Bewerbenden Rückschlüsse auf Persönlichkeit und Fähigkeiten zulässt.

Künstliche Intelligenz (KI) Künstliche Intelligenz soll im Recruiting Vorurteile abbauen, die Effizienz steigern und die Bewerbenden-Auswahl erleichtern. Eine Möglichkeit dazu bieten Technologien, die gesprochene Sprache mit Hilfe von Artificial Intelligence (AI) analysieren.

Daraus lassen sich Rückschlüsse auf die Art der Kommunikation, zu Einstellungen und zu Charaktereigenschaften von KandidatInnen ziehen. Unter anderem soll dadurch auch ermittelt werden, ob InteressentInnen zum Unternehmen passen. Wie dies im Fall der Software «Precire» funktioniert, wird in folgendem Video erklärt:

«Precire» dekodiert gleichermassen Gesprochenes wie Geschriebenes. Bereits anhand von Textbestandteilen mit einer Dauer von 20 Minuten entsteht eine Analyse, die Persönlichkeitsmerkmale von KandindatInnen aufzeigt, wie diese kommunizieren und sich im Allgemeinen verhalten.

Automatisierte Telefoninterviews

Im Bereich der Personalauswahl werden von «Precire» kurze, automatisierte Telefoninterviews genutzt. Die Software zerlegt Worte in unzählige Elemente und vergleicht diese mit gesammelten, hochwertigen Referenzdaten, welche durch tausende Gespräche mit ProbandInnen entstanden sind. Die Referenzdaten erhalten zusätzliche Relevanz, da ProbandInnen mithilfe von Fragebögen und Tests psychologisch vermessen wurden. So lässt sich bereits vor der Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eine fundierte Vorauswahl treffen.

So sind ähnliche Sprachmuster bei Menschen feststellbar, die wenig belastbar sind. Dank den Vorgesprächen mit «Precire» sollen exakt jene KandidatInnen gefunden werden, die optimal zur eigenen Firma und Unternehmenskultur passen.

Was halten Sie davon? Ein realistisches Zukunfts-Szenario oder eher ein Horror-Vision?

Via und Bildmaterial

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