Social Media im HR

Mehr als die Hälfte aller Personalverantwortlichen wollen noch in diesem Jahr verstärkt im Bereich Social Media aktiv werden. Die Schwerpunkte liegen hierbei vor allem beim Employer Branding und bei der Verwendung der Plattformen als Recruitinginstrumente. Zu diesen und weiteren interessanten Ergebnissen  kommt Thorsten zur Jacobsmühlen in seinem Social Media Report HR 2010, der den Deutschen und Österreichischen Markt beleuchtet.

Mehr Social Media

Bereits 40% der deutschen HR-Abteilungen verwendeten im Jahre 2009 Social Media als Werkzeug – 27% werden gemäss der Umfrage in diesem Jahr hinzukommen. Die Mehrheit der Unternehmen konnte über die entsprechenden Kanäle bereits neue Arbeitskräfte gewinnen. Obwohl die Thematik  als aktuell und relevant gilt, gaben 64% der Befragten deutschen Personaler an, dass es in ihrem Unternehmen zum Umgang mit Social Media keine internen Richtlinien gibt. Die Nutzung ist in der Hälfte aller befragten deutschen und österreichischen Betriebe uneingeschränkt möglich. Neben der grossen Anzahl an aktiven Nutzern gibt es aber auch konsequente Verweigerer unter den Teilnehmern:  10% aller befragten Unternehmen auch in Zukunft nicht in Sozialen Netzwerken aktiv werden wollen.

Reputation Management & Recruiting Tools

Google stellt mit seiner Suchmaschine ein leistungsstarkes Instrument dar, wenn es darum geht, sich über etwas oder jemanden zu informieren. 59% der deutschen Unternehmen setzen Suchmaschinen ein, um zusätzliche Informationen zu einem Bewerber zu erhalten bzw. um seine Online-Reputation zu überprüfen. Gleichzeitig kontrollieren lediglich 20% der deutschen und österreichischen Unternehmen den eigenen Ruf im Internet regelmässig.  Bei den Recruiting Tools liegt XING hoch im Kurs. Mit einem deutlichen Abstand von knapp 90 Einheiten, ist es das beliebteste Instrument bei den deutschen Personalern.

Fazit

Es scheint so, als ob sich die meisten Personal Manager tatsächlich eingehend mit der Thematik „Social Recruiting“ befassen. Die vorhandenen Potenziale werden aber bei weitem nicht ausgeschöpft, da es wahrscheinlich an spezifisch dafür eingesetzten Arbeitskräften, an der Zeit und vor allem an Know-How mangelt.

Im Vergleich zu den Erhebungen von Thorsten zur Jacobsmühlen und seinem Social Media Report HR 2010 zeigen sich die Unternehmen hierzulande noch deutlich zurückhaltender – so das Ergebnis unseres letztjährigen Trend Reports „Online-Recruiting Schweiz“. Was sich seither geändert hat? Das wird unser diesjähriger Trend Report Online Recruiting zeigen. Wir sind gespannt und halten Sie natürlich auf dem Laufenden.

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