Kennzahlen helfen beim Vergleich verschiedener Kampagnen

So vergleichen Sie die Performance Ihrer Kampagnen

Es gibt viele Möglichkeiten, Online-Recruiting zu betreiben: die unternehmenseigene Karriereseite, Jobplattformen und LinkedIn sind nur einige von vielen Beispielen. Vor allem bei unkonventionellen Rekrutierungskanälen ist es gar nicht mal so einfach, die Performance Ihrer Kampagnen auf den verschiedenen Plattformen miteinander zu vergleichen – doch mit den passenden Kennzahlen ist es möglich.

Bestimmt kennen Sie das: Sie lancieren eine Rekrutierungskampagne über mehrere Kanäle, d.h. Sie publizieren unterhaltsame Insta-Stories, versenden interessante Newsletter und schalten attraktive Unternehmensvideos auf YouTube. Spätestens aber wenn Sie den Erfolg der einzelnen Rekrutierungskanäle messen und vergleichen möchten, werden Sie merken, dass jeder Kanal  unterschiedliche Kennzahlen liefert: Bei Instagram lassen sich u.a. Impressions, Clicks und Conversions messen, das Newsletter-Tool liefert die Öffnungs- und Klickrate, während YouTube über Views (>10 Sek.) und Google Goals (die Anzahl Durchführungen von vordefinierten Aktionen, wie z.B. Conversion) informiert.

In einem ersten Schritt sollten Sie darum die Daten vereinheitlichen, d.h. bei allen Kanälen die Anzahl Impressionen, Anzahl Aktionen und Anzahl Leads betrachten. In einem zweiten Schritt harmonisieren Sie die Kanäle. Halten Sie sich dafür an Kennzahlen, die sich wie folgt berechnen lassen:

  • Click-per-Thousand (CPM): Kosten / Search Impressions
  • Cost-per-Click (CPC): Kosten / Clicks
  • Cost-per-Lead (CPL): Kosten / Leads

Wenn Sie diese Kennzahlen verwenden, werden direkte Vergleiche der einzelnen Kanäle möglich. Selbstverständlich sollten Sie die Analyse aber nicht nur auf diese Kennzahlen beschränken, sondern auch  die individuellen Kampagnenziele berücksichtigen.
Kanäle, die schlecht funktionierten, sollten Sie bei der nächsten Rekrutierungskampagne optimieren. In der Regel ist nicht der Kanal per se schlecht, sondern dessen Nutzung: Vergewissern Sie sich zum Beispiel, dass die Zielgruppe mit dem gesuchten Jobprofil übereinstimmt. Denn auch beim Rekrutieren gilt: Nach der Rekrutierungskampagne ist vor der Rekrutierungskampagne.

 

Wie vergleichen Sie die Performance Ihrer Kampagnen?

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