zwei Fäuste machen den "fist bump"

So gelingt Ihnen ein gutes Employer Branding

Employer Branding ist in aller Munde. Demografischer Wandel und Fachkräftemangel sind nur zwei der vielen Gründe, warum man sein Unternehmen als starke, positive Marke vertreten sollte. Denn genau das führt dazu, die bestgeeigneten Kandidaten für sich zu gewinnen. Doch wie genau schafft man es, Mitarbeitende zu begeistern und langfristig an sich zu binden? Wir zeigen Ihnen hier das Wie und Warum des Employer Brandings.

Warum lohnt es sich, Employer Branding zu betreiben?

In der heutigen Welt sind die allermeisten Kandidaten digital unterwegs. Sie bestellen Essen online, schauen Filme online oder kaufen Kleider auf diversen Onlineplattformen. Auch wenn die Produkte schlussendlich unterschiedlich sind, haben sie eines gemeinsam: Jeder Kandidat holt sich vorher Rezensionen ein. Konkret bedeutet das, dass man sich vorher über das Produkt informiert. Es werden Bewertungen in Form von Kommentaren, Sternen und Prozenten beachtet. Anhand dessen fällt der Käufer eine Entscheidung: Kaufen oder nicht kaufen. Genau gleich verhält es sich mit Stellenausschreibungen. Interessiert sich ein Kandidat für eine Stelle, wird man sich über das Unternehmen informieren. Nebst Google und Co kommt es in einigen Fällen vor, dass das Unternehmen im Freundeskreis bekannt ist. Auch dort wird eine Meinung eingeholt werden. Anhand von diesen Referenzen bilden sich die Kandidaten bereits eine erste Meinung. Fällt das Resultat negativ aus, springen die potenziellen Mitarbeitenden noch vor der Bewerbung ab. Ist das Erscheinungsbild allerdings positiv, werden nicht wenige bereit sein, sofort eine Bewerbung abzusenden. Doch was führt nun zu positiven Resultaten?

Wie kreiere ich eine starke Marke?

In Zeiten von Fachkräftemangel, einer niedrigen Mitarbeitendenbindung und daraus resultierenden hohen Fluktuationsraten ist es umso wichtiger, seine neuen Fachkräfte von Anfang an zu begeistern und sein Unternehmen optimal zu vermarkten. Daher ist Employer Branding so unermesslich, denn es baut eine starke Arbeitgebermarke auf. Dabei reicht es aber nicht, einfach nur standardisierte Werte nach aussen zu tragen oder viel Budget in eine mitarbeitendenorientierten Printkampagne zu setzen.

Was bringt ein gutes Employer Branding?
  • Passende Kandidaten
  • Mehr Bewerbungen
  • Positive Mundpropaganda (Mitarbeitende werben Mitarbeitende an)
  • Motivierte Mitarbeitende
Was sollte beachtet werden?

Wer sein Employer Branding stärken will, sollte sich folgende Punkte zu Herzen nehmen:

Wer sind wir?

Diese Frage sollte sich jedes Unternehmen stellen. Dabei geht es nicht nur um die Frage, welches Produkt oder Dienstleistung verkauft wird, sondern auch, welche Werte und welche Kultur das Unternehmen verfolgt. Die eigene Identitätsfindung ist daher von grosser Wichtigkeit.

Alle ziehen an einem Strang

Wie oben erwähnt, reicht es nicht, einfach nur Werbekampagnen auf die Kandidaten loszulassen. Genauso wenig wird es reichen, wenn nur die HR-Abteilung beispielsweise für Engagement und flache Hierarchien steht. Auch Chefposten und andere Führungspositionen müssen zwingend das etablierte Feeling und die damit verbundene Kultur ausleben. Ein Beispiel: Den Kandidaten werden flache Hierarchien versprochen, der CEO sieht sich allerdings als Oberhaupt und hat ein veraltetes Personalmodell.

Alle machen mit

Ähnlich wie der zweite Punkt ist es wichtig, dass Mitarbeitende in Arbeitsprozesse eingebunden und über Neuigkeiten früh informiert werden. Wenn etwa grosse Stellenkürzungen oder ein Managementwechsel bevorsteht, möchte das nicht erst aus der Presse erfahren. Auch die Idee von «Arbeiterbienen» ist längst passé. Heutzutage sollte jedes Unternehmen verstehen, wie wichtig das Personal ist. Denn ohne dieses wäre das Unternehmen nichts.

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