Serie: Twitter für die Jobsuche und das Recruiting

Die Micro-Blogging-Plattform Twitter wird immer mehr zum Trendsetter in der Web 2.0-Landschaft: Was Twitter vorzwitschert, wird danach von allen Dächern gepfiffen. Besonders viele innovative Features werden für die Jobsuche / das Recruiting angeboten. In unserer Serie stellen wir den Micro-Blogging-Dienst sowie mögliche Innovationen für den Job-Bereich vor.

Der Mikroblogging-Service Twitter (Name: to twitter, zwitschern) ist wohl der Bekannteste seines Fachs: Auch wenn offizielle Nutzungszahlen der Palttform fehlen. Weltweit zählt die Plattform rund 6 Millionen User, Experten schätzen die Zahl der deutschsprachige Benutzerinnen und Benutzer auf rund 100’000 Stück, ein Zehntel dieser Zahl stelle die Schweiz.

Über die Plattform können registrierte User Textnachrichten jeglicher Art (maximale Länge: 140 Zeichen) in Echtzeit veröffentlichen und ebensolche von anderen Benutzerinnen und Benutzer erhalten.

Die Möglichkeit von anderen Angemeldeten News zu abonnieren (im Twitter-Jargon “followen”), macht Twitter zusätzlich zu einem Sozialen Netzwerk). Abonniert ein User meine News, so ist er mein “Follower”.

Twitter ist auch offen für Drittentwickler: Dank API (Application Programming Interface) können eigene Applikationen eingebunden werden.

Twitter als Vordenker

Die Social Networking-Plattform Facebook ist ein bekanntes Beispiel, Twitter imitieren zu wollen: Während vor einiger Zeit die Statusmeldungen nur sporadisch und scheinbar unkoordiniert im Newsfeed publiziert wurden, so können seit diesem Monat Statusmeldungen in Echtzeit hochgeladen werden. Wer für diese Innovation zum Vorbild stand, muss wohl nicht noch explizit erwähnt werden.
Facebook ging offenbar sogar soweit, das „Vögelchen“ fressen zu wollen: Obwohl keine genauen Details über eine mögliche Kaufsumme vorliegen, so ist klar, dass Twitter dem Kaufangebot getrotzt hat.

Desweiteren ist, Gerüchten zufolge, auch Suchmaschinen-Riese Google grundsätzlich an Twitter interessiert.

Das Interesse an der Plattform ist also gross.

Wir haben einst gefragt, wann die Bewerbung per Twitter kommt (siehe Artikel) und festgestellt, dass immer häufiger Stellenanzeigen über Twitter platziert werden (siehe Artikel).

Jetzt hat die Entwicklung einen weiteren Schritt gemacht, darum werden wir in den nächsten Tagen unterschiedliche Twitter-Anwendungen aus den Feldern Jobsuche und Recruiting vorstellen.

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