eine Frau sitzt am Laptop und repräsentiert den prospective Blogpost über Scrolltiefe

Scrolltiefe und Verweildauer – was sie für die Gestaltung des Stelleninserats bedeuten

Heutzutage werden Stellenanzeigen immer öfter entweder direkt auf der Unternehmenswebsite gepostet oder über Drittanbieter ins Netz gestellt. Dabei stellen sich einige HR-Manager die Frage: wie kommt meine Anzeige bei den Kandidaten an? Wird sie als attraktiv erachtet? Um das feststellen zu können, spielen Scrolltiefe und die Verweildauer der Besucher eine wichtige Rolle. Wieso das so ist und was Sie tun können, damit Ihr Unternehmen passende Kandidaten anzieht, verraten wir Ihnen hier.

Von der Absprungrate zur Verweildauer

Experten gehen davon aus, dass ein Mensch mit 10’000 Werbebotschaften pro Tag konfrontiert wird. Grösstenteils stellt das Internet den Kontaktpunkt dar. Das Problem, das sich dabei erschliesst: Die Aufmerksamkeitsspanne der User sinkt. Deswegen ist es umso wichtiger, schnell alle wichtigen Informationen auf einen Blick zu erhalten. Ansonsten droht die sogenannte Absprungrate in die Höhe zu schiessen. Ein weiterer Knackpunkt: ist die Webseite nicht interessant genug, sinkt die Verweildauer der User und auch hier wiederholt sich das Spiel. Besonders HR-Manager stellt dieser Fakt vor eine Herausforderung. Schliesslich möchten Sie die besten Kandidaten für Ihre Online-Anzeige begeistern. Was also kann man tun, damit diese interessiert bleiben?

Eine Analyse muss her

Zunächst gilt es herauszufinden, wie das jetzige Verhalten der Jobinteressenten ist. Um das zu beurteilen, kann Google Analytics helfen. Dieses Tool unterstützt das Unternehmen, indem es die Absprungrate und durchschnittliche Sitzungsdauer misst. Aber Vorsicht, Google Analytics kann nicht sagen, ob der User etwa ein Dropdown-Menü öffnet, etwas herauskopiert oder sich die Daten des Recruiters merkt. Deswegen sollte die Daten-Analyse mit kritischem Auge betrachtet werden. Damit man das Verhalten der potenziellen Kandidaten besser messen kann, hilft es, wenn man zusätzliche Messpunkte einsetzt, etwa wo der Kandidat auf der Webseite einsteigt und welche Interaktionsmöglichkeiten er hat. Gibt es ein «Jetzt bewerben-Button»? Oder ein anderes Feld, das eine Interaktion auslöst?

Wie wichtig ist die Scrolltiefe wirklich?

Um wirklich sagen zu können, ob Kandidaten auf Ihrer Webseite oder der Karriereseite auch alle Informationen lesen, braucht es auch eine Analyse der Scrolltiefe. Diese wird in Prozent gemessen. Wenn ein User 100 % erreicht, hat er bis zum Ende der Seite gescrollt. Hierbei wird auch die Zeit gemessen, sodass festgestellt werden kann, ob Kandidaten den Inhalt gelesen oder nur mit der Maus runtergescrollt hat. Tendenziell nehmen sich User mehr Zeit, wenn die Seite anregend gestaltet ist und die benötigten Informationen schnell ersichtlich sind. Das Auge braucht Anregungen, weswegen Bulletpoints, kleine Infografiken und ein leicht zu lesender Text viele Pluspunkte generieren.

Fazit

HR-Manager können anhand von Scrolltiefe und Verweildauer messen, wie potenzielle Kandidaten ihre Stellenanzeige wahrnehmen. Stellen Sie nach der Daten-Analyse fest, dass diese tendenziell kürzer auf der Seite bleiben, lohnt es sich, alle wichtigen Informationen ganz oben zu verpacken und eventuell auch gleich die Gestaltung oder Strukturierung der Stellenanzeige zu ändern.

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