Alternative Rekrutierungsformen für mehr Erfolg im War for Talents

Rekrutierung einmal anders: Alternative Rekrutierungsformen

Im vorherrschenden War for Talent gilt es für Recruiter, kreativ zu sein, um an passende Talente zu gelangen. Stellenanzeigen auf der Unternehmens-Website zu veröffentlichen reicht längst nicht mehr, um Kandidatinnen und Kandidaten zu gewinnen. Einige alternative – und z.T. ein wenig ausgefallene – Rekrutierungsmethoden finden Sie hier. Viel Spass und Erfolg beim Ausprobieren!

1. Breakfast-Meetings

Laden Sie eine ausgewählte Zielgruppe zu einem exklusiven Breakfast-Meeting oder einem Karriere-Abend ein. Im Zentrum des Events steht dabei beispielsweise ein Fachreferat aus Ihrer Branche und ein anschliessender informeller Austausch mit Ihren Gästen. Natürlich werden Sie wohl nicht gleich am Event ein passendes Talent rekrutieren können. Doch Sie werden bei Ihrer Zielgruppe Interesse und Aufmerksamkeit wecken und wertvolle Kontakte knüpfen. Speichern Sie diese im Talentpool und greifen Sie gegebenenfalls auf die Profile zurück, falls Sie eine Stelle im entsprechenden Bereich vakant haben.

2. Active Sourcing

Warum warten, bis sich ein Kandidat auf eine Stelle bewirbt? Warum nicht einmal aktiv auf ein interessantes LinkedIn-Profil zugehen und eine Stelle anbieten? Genau darum geht’s beim Active Sourcing: Proaktive Identifikation, Suche, Ansprache und Gewinnung von Fach- und Führungskräften. Der Vorteil dieser Methode liegt auf der Hand: Recruiter können Kandidaten gewinnen, die sich nicht von sich aus auf die offene Stelle beworben hätten, da sie allenfalls gar nicht aktiv auf Jobsuche sind. Zudem ist Active Sourcing relativ kostengünstig – auch wenn der zeitliche Aufwand nicht zu unterschätzen ist.

3. Campus Recruiting

Gerade für Einstiegsstellen, Trainees oder Bachelor-Praktika ist es eine Überlegung wert, diese offenen Stellen direkt bei den Studierenden vor Ort, d.h. an der Universität oder Fachhochschule, zu promoten. Beim Campus Recruiting können Sie im Rahmen von Jobmessen mit einem Stand im Schulgebäude auf sich Aufmerksam machen und Ihr Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber präsentieren. Damit die Studierenden nicht einfach an Ihrem Stand vorbeigehen, können Sie interaktive Spiele oder Unternehmensvideos auf Tablets abspielen und dadurch besser mit den jungen Erwachsenen ins Gespräch kommen. Notieren Sie sich die Namen und E-Mail-Adresse der Interessenten und lassen Sie diesen im Anschluss an die Messe eine E-Mail mit einem Link Ihrer Karriereseite zukommen.

4. Handtuchspender, T-Shirts & Co.

Je nach Branche und Firmenkultur können Sie vielleicht auch eine etwas aussergewöhnlichere Rekrutierungsmethode wagen: «Wir suchen Sie»-Trikots auf Sportveranstaltungen, Handtuchspender in Restaurants, die auf offene Stellen verweisen oder Job-Flyer im Kino. Überlegen Sie sich zuerst, wer Ihre Zielgruppe ist (erfahrene Fachkräfte oder junge Trainees?) und wo diese zu finden ist.

 

Haben Sie weitere kreative Rekrutierungsmethoden auf Lager? Wir sind gespannt auf Ihre Ideen!

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