Prospective über Recruiting im Home Office

Recruiting im Home-Office – ein Zwischenfazit

Corona hat viel verändert. Auch das Recruiting. Persönliche Begegnungen im Rekrutierungsprozess sind rar, die Bewerbungsprozesse wurden adaptiert. Erfahren Sie hier, wie Sie mit diesen Veränderungen umgehen können und warum Sie den Moment nutzen können, um Ihren Bewerbungsprozess zu überdenken. 

Ich möchte kein persönliches Gespräch mit den Kandidatinnen und Kandidaten führen. Welche Alternativen habe ich?

Recruiter, die sich nicht mit den Kandidatinnen und Kandidaten persönlich austauschen möchten, habe viele Möglichkeiten, das Gespräch digital zu führen. Google Meet, TEAMS, Zoom und Skype haben sich in der Zwischenzeit bereits etabliert. Diese sind auch mit mehreren Personen gut einsetzbar, d.h. ein Gruppeninterview ist problemlos möglich. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Telefonat erleben Sie den Kandidaten besser resp. vollständiger. Sie hören nicht nur seine Stimme, sondern sehen auch seine Gestik und Mimik. Das kommt einem persönlichen Gespräch vor Ort schon relativ nahe.

Ergibt eine Einstellung ohne persönliches Interview Sinn?

In Zeiten von Corona können Sie nicht alle Kandidatinnen und Kandidaten persönlich interviewen. Es empfiehlt sich darum, den Rekrutierungsprozess bis am Schluss virtuell durchzuführen. Wird das Gespräch mit Video abgehalten, fühlt es sich schon fast wie «echt» an. Aber eben nur fast. Nicht selten laden Unternehmen darum ihre Spitzenkandidatinnen und -kandidaten im letzten Bewerbungsschritt ins Unternehmen ein, um vor Ort und face to face ein persönliches Gespräch zu führen. Werden dabei die nötigen Corona-Regelungen (Abstand, Maske etc.) eingehalten, steht diesem Kennenlernen nichts im Wege. Auf diese Art und Weise kann der oder die Hiring Manager den Kandidaten doch noch live sehen und auf sein Bauchgefühl hören – aber eben nur bei Kandidaten, die sich in den vorhergehenden Schritten des Bewerbungsprozesses bewährt haben.

Warum sollte ich jetzt meinen Rekrutierungsprozess überdenken?

Krisen sind herausfordernd. Sie sind aber auch eine Chance, Bestehendes und Festgefahrenes zu überdenken. Machen Sie sich Gedanken über Ihren aktuellen Rekrutierungsprozess und passen Sie ihn jetzt an. Denn nun ist sowieso eine Zeit der Veränderung. Es wäre schade, den bestehenden Rekrutierungsprozess 1:1 zu übernehmen und einfach digital durchzuführen. Falls Sie finden, dass gewisse Abläufe im Prozess nicht optimal sind (z.B. zu lange Tasks im Assessment, zu wenig Zeit für die Vorstellungsrunde am Anfang), dann arbeiten Sie jetzt einen optimierten Prozess aus.

 

Was haben Sie in Sachen Recruiting in Ihrem Unternehmen in den letzten Monaten verändert? Wir sind gespannt auf Ihren Kommentar.

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