Prospective über Recruiter Brand

Recruiter Brand: Was, warum, wie?

Ein gutes Image zu haben ist wichtig. Für Privatpersonen, öffentliche Personen, Unternehmen – und für Recruiter. Denn Kandidatinnen und Kandidaten möchten gerne vorab wissen, mit wem sie es zu tun haben. Darum ist es wichtig, dass Sie als Recruiter einen guten Recruiter Brand haben. Was das genau ist und wie Sie sich einen solchen schaffen, lesen Sie hier.

Darum Recruiter Brand

Als Recruiter sind Sie die erste Anlaufstelle und Repräsentant Ihres Unternehmens. Wenn Sie – beispielsweise im Rahmen von Active Sourcing – potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten ansprechen, sollte Ihr Recruiter Brand vertrauenswürdig und professionell sein. Es ist nicht auszuschliessen, respektive sogar sehr wahrscheinlich, dass die Talente, die Sie angeschrieben haben, auf Online-Plattformen nach Ihnen suchen. So können die Kandidaten beispielsweise in Erfahrung bringen, welchen Background Sie als Recruiter haben und welche Werte Sie und Ihr Unternehmen vertreten. Entsprechend positiv sollte der erste Eindruck sein, den sie bei Kandidatinnen und Kandidaten hinterlassen.

Professioneller Recruiter Brand – so geht’s

Am besten tippen Sie einmal auf Google, XING und LinkedIn Ihren Namen ein und schauen, was die Suche hergibt. Sind Sie zufrieden mit dem, was Ihnen angezeigt wird? Nehmen Sie Ihr Profil unter die Lupe und checken Sie es auf folgende Punkte:

Foto: Ist das Foto professionell? Vor allem auf XING und LinkedIn haben Freizeit-Fotos nichts zu suchen. Das sind Business-Plattformen und sollten auch entsprechend genutzt werden. Anders bei Facebook: Hier müssen Sie nicht mit Krawatte oder Bluse aufs Foto. Trotzdem sollten Sie sich bewusst sein, dass auch dieses Foto angezeigt wird, wenn der Kandidat nach Ihrem Profil sucht.

Profil-Slogan & Co.: Bei LinkedIn beispielsweise haben Sie die Möglichkeit, einen Profil-Slogan hinzuzufügen. Dort können Sie Ihren Job-Titel und Ihren Arbeitgeber nennen und liefern den Kandidatinnen und Kandidaten somit bereits die wichtigsten Informationen über Sie und Ihre Tätigkeit. Natürlich können Sie als Profil-Slogan auch einen inspirierenden Spruch oder ein Zitat notieren – wählen Sie diesen einfach weise, denn er ist nach dem Profilfoto das erste, was die Kandidatinnen von Ihnen erfahren. Grundsätzlich sollten Sie Ihre Business-Profile pflegen und aktuell halten. Versuchen Sie nicht, undercover oder anonym zu bleiben. Wer auf LinkedIn gar nichts über sich und seinen beruflichen Werdegang preisgeben will, ist als Active Sourcer wohl in der falschen Branche.

Relevante Inhalte publizieren, teilen und liken: Wer sich im Internet und auf Social Media bewegt, hinterlässt Spuren. Publizieren und teilen Sie darum nur Inhalte und Artikel, die für Ihre Zielgruppe relevant sind und business-related sind. Auch wer auf Artikel und Publikationen unüberlegte, emotionale oder heikle Kommentare macht, schadet seinem Image als vertrauenswürdiger Recruiter längerfristig.

Fazit

Ohne Internet geht gar nichts mehr. Jeder und jede sucht sich im Internet Informationen über ein Thema oder eben auch über einen Recruiter. Darum sollten Sie als HR-Fachperson in Sachen Internetauftritt und Recruiter Marke mustergültig sein. Andernfalls riskieren Sie, als wenig vertrauenswürdig wahrgenommen zu werden. Die Konsequenz: Die Kandidatinnen und Kandidaten beantworten Ihre Nachricht gar nicht erst. Damit Ihnen gute Talente so nicht durch die Lappen gehen, lohnt sich ein regelmässiges Scannen Ihres Recruiter Brands.

 

Wie arbeiten Sie an Ihrem Recruiter Brand? Wir sind gespannt auf Ihre Tipps.

Keine Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar