Prospective über die Chancen von Stellenanzeigen in Print Medien

Printmedien im Recruiting – goldene Regeln

Wer Zeitung liest, merkt schnell: Printmedien haben im Recruiting noch lange nicht ausgedient. In vielen Ausgaben sind nach wie vor diverse Stelleninserate zu finden. Dabei heisst es doch immer, Print habe ausgedient – auch im Recruiting? Weit gefehlt! Stelleninserate in Printmedien sind auch heute noch Gold wert, wenn es um schwer zu besetzende Vakanzen geht. Befolgen Sie die Tipps unten und publizieren Sie Ihre Stellenanzeigen weiterhin erfolgreich in der Zeitung.

Definition der Zielgruppe

Wen möchten Sie mit Ihrem Inserat eigentlich ansprechen? Lernende? Seniors? Experten? Generalisten oder Spezialisten? Aus welcher Berufsgruppe? Je nach Alter, Seniorität & Co. müssen Sie Ihr Stelleninserat nämlich anders aufbereiten – gerade bei den Berufsgruppen gibt es oftmals verschiedene Anforderungen, die das Inserat erfüllen muss. Das A&O für eine erfolgreiche Anzeige im Print ist also die Zielgruppendefinition.

Wahl des Mediums

Die Zielgruppe bestimmt das Medium. Machen Sie sich schlau darüber, welche Zielgruppe welches Printmagazin liest. Eignet sich die Sonntagszeitung für Ihre Stellenanzeige? Oder doch besser eine Fachzeitschrift? Ein überregionales oder ein regionales Printmedium? Damit Sie mit Ihrer Stellanzeige im Printmedium keinen zu grossen Streuverlust haben, ist es lohnenswert, vorab eine detaillierte Recherche über die Leserschaft des Mediums durchzuführen.

Wahl der Publikationsform

Stelleninserat ist nicht gleich Stelleninserat: Klar, Sie können ein klassisches Stellinserat in der Zeitung publizieren. Vielleicht sollten Sie sich aber auch Gedanken darüber machen, ob Sie nicht in einer Art «Sponsored Content» einen redaktionellen Beitrag schreiben (lassen) möchten und darin die Stellenanzeige einbetten? Redaktionelle Beiträge hinterlassen einen authentischen Eindruck bei der Leserschaft. Ausserdem können Sie in einem Fliesstext weit mehr Informationen über Ihr Unternehmen liefern als in der kurzen Stellenanzeige. Im Gegenzug ist eine redaktionell aufbereitete Stellenanzeige allerdings aufwändiger und entsprechend teuer.

Gestaltung des Stelleninserats

Die Zielgruppe der Vakanz bestimmt nicht nur das Medium, in welcher die Anzeige publiziert wird, sondern auch die Gestaltung der Anzeige. Je nach Personengruppe, die Sie ansprechen möchten, sollten Sie die Stellenanzeige anders gestalten – und zwar hinsichtlich Wording, Tonalität (Tone of voice) und Struktur. Da ein Bild bekanntlich mehr sagt als Tausend Worte, sollten Sie auch das Bildmaterial zielgruppenspezifisch auswählen und aufarbeiten.

Messung des Erfolgs

Um herauszufinden, ob Sie mit dem gewählten Medium und Publikationsform der Stellenanzeige richtig gelegen haben, lohnt es sich, den Erfolg der Anzeige zu messen. Definieren Sie vorab KPIs, wie Cost per hire, Time to hire, Anzahl eingegangener Bewerbungen o.ä. und ermitteln Sie diese akribisch. Nur so wissen Sie, ob Sie sich bei den oben genannten Punkten richtig entschieden haben – und können gegebenenfalls reagieren, resp. beim nächsten Mal Anpassungen vornehmen.

 

Nutzen Sie Printmedien beim Rekrutieren? Wir sind gespannt, wie Sie dabei vorgehen. Lassen Sie es uns als Kommentar wissen!

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