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Predictive Recruiting – oder was Recruiting und Baseball gemeinsam haben

Um ein Baseballspiel gewinnen zu können, müssen die richtigen Spieler eingesetzt werden – so viel ist klar. Aber wie wählt man aus den verfügbaren Spielern diejenigen aus, bei denen die Wahrscheinlichkeit eines Siegs am höchsten ist? Mittels Predictive Recruiting. Diese Strategie verwendet historische Daten, um Vorhersagen über die Zukunft zu treffen. Beim Baseball-Team Oakland Athletics hat diese Form der Spielerwahl bereits vor vielen Jahren 20 Siege in Folge eingebracht – vielleicht lohnt es sich also auch für Sie als Recruiter, die Strategie des Predictive Recruiting anzuwenden?

Predictive Recruiting – was ist das?

Beim Predictive Recruiting geht es darum, gesammelte Daten zu analysieren, um Vorhersagen über die Zukunft zu treffen. Sie betrachten Informationen aus der Vergangenheit und bestimmen daraus die Wahrscheinlichkeit eines zukünftigen Ergebnisses. Konkretes Ziel ist, die Muster bei der Mitarbeitergewinnung zu erkennen und darauf basierend Prognosen abzuleiten.

Predictive Recruiting – wie funktioniert das?

Die Basis vom Predictive Recruiting sind Daten. Zuerst müssen Sie die Performance Ihres Recruitments messen – etwa mit einem Bewerbermanagementsystem, das mit einem Multipostingtool gekoppelt ist. Wenn dieses analyticsfähig ist, können Sie als Recruiter detaillierte Berichte über Ihre Aktivitäten generieren. Bedenken Sie, dass das Bewerbermanagementsystem durchgehend relevante Kennzahlen liefern soll: Es soll nicht nur die Leistung der benutzten Jobportale messen, sondern auch etwa das Employer Branding oder HR-Marketing berücksichtigen und analysieren. Dank der gewonnenen Kennzahlen können Sie anschliessend Ihre Recruiting-Performance anpassen und optimieren – denn nur was gemessen wird, kann verbessert werden.

Die Wahl relevanter Kennzahlen ist ausschlaggebend. Wir schlagen Ihnen vor, folgende Daten zu erheben:

  • Dauer: Wieviel Zeit benötigen Sie vom Antrag einer Stellenausschreibung bis zu deren Umsetzung?
  • Bewerbungen: Erfolgt auf 10 Ansichten mindestens eine Bewerbung? Wie viele Bewerbungen erhalten Sie pro Quelle?
  • Kosten: Wieviel kostet Sie eine Bewerbung? Wie hoch ist das durchschnittliche Personalmarketing-Budget pro Einstellung?
  • Time-to-Offer: Wieviel Zeit verstreicht zwischen der Anzeigenschaltung und der Anstellung?
  • Personalfluktuation: Wie lange bleiben die Mitarbeitenden durchschnittlich in Ihrem Unternehmen?
Predictive Recruiting – was bringt das?

Indem Sie Daten über Ihre Recruiting-Aktivität sammeln und analysieren, können Sie Probleme und Engpässe einfacher erkennen. Zudem zeigen die Statistiken auf, wieviel Zeit Sie pro Prozessschritt benötigen und wie deren Ergebnisse ausfallen. So wissen Sie, bei welchen Schritten Sie Fehleinstellungen haben oder zu hohe Kosten verursachen. Mit der Rekrutierungsstrategie Predictive Recruiting können Sie an Produktivität gewinnen und Kosten sparen.

Was denken Sie über Predictive Recruiting? Analysieren Sie Ihre Recruiting-Aktivität bereits oder befürchten Sie einen «Datensalat»?

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