Personalsuche via Quellcode: Genial oder zu weit hergeholt?

Kürzlich auf Twitter entdeckt: Ein Arbeitgeber baut im Quellcode einer Website einen Aufruf an potenzielle Arbeitnehmer ein. Eine geniale Nutzung von Ressourcen – oder zu weit hergeholt, als dass es erfolgversprechend wäre?

Einem aufmerksamen und bekannten Schweizer Twitterer ist aufgefallen, dass im Quellcode einer Website der Hinweis untergebracht wurde, dass die Firma auf Personalsuche ist.

Personalsuche via Twitter

Wobei man hierbei präzisieren muss: Untergebracht wurde der Hinweis von der zuständigen Werbeagentur – auf der Online-Präsenz eines Kunden. Das warf dann beim entsprechenden Twitterer ein Fragezeichen auf.

Blogging Tom

Die Diskussion, welche in Folge auf Twitter entstand, war interessant. So fragte sich die betreffende Agentur, ob das Lesen des Quellcodes ein Annäherungsversuch sein sollte – und andere Twitterer bemerkten, dass schon andere Firmen auf diese Weise Personal gesucht hätten. Der Kunde der Agentur, in diesem Fall Graubünden Tourismus, hat sich auf Twitter nicht dazu geäussert.

Es ist sicherlich ein interessanter Ansatz, auf diese Weise mit Spezialisten in Kontakt zu treten. Ob die Agentur mit ihrem ungewöhnlichen Aufruf Erfolg hatte und ob sich potenzielle Mitarbeiter gemeldet haben, ist leider nicht bekannt.

Was halten Sie von dieser Idee, auf diese Art Fachpersonal zu suchen?

 

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