Performance von Werbekampagnen dank Google Analytics richtig auswerten

Jeder HR-Manager ist darauf bedacht, die besten Kandidaten auf seine Stellenanzeigen aufmerksam zu machen. Da sich die Job-Suche ins Internet verlagert hat, schalten immer mehr Unternehmen ihre Werbekampagnen ins Netz. Oft wissen diese allerdings nicht, wie viele potenzielle Kandidaten dadurch überhaupt erreicht werden – und ob diese die Kampagnen wahrnehmen. Mithilfe von Google Analytics kann die Performance der Kampagnen analysiert und richtig ausgewertet werden.

Kampagnen-Tracking und Auswertung werden einfacher

Die Möglichkeiten seine Werbekampagnen online zu schalten, sind vielfältig. Dabei bieten sich Online-Marketingkanäle wie Newsletter und Social Media geradezu an. Der Vorteil gegenüber traditionellen Werbekampagnen wie Radiodurchsagen, Zeitungsausschreibungen oder TV-Werbung ist, dass die Online-Werbekampagnen sehr detailliert analysiert werden können. Vorbei sind die Zeiten, bei denen auf Schätzungen und dem «Pi mal Daumen» Prinzip zurückgegriffen werden musste. Um diese Daten zu tracken und später zu analysieren, verwenden viele Unternehmen Google Analytics. Dieses kann für die Auswertung tiefere Einblicke gewähren. Unter anderem kann man so erkennen:

  • Woher der User kam
  • Welche Werbekampagnen neue Webseitenbesucher bringen
  • Welche Marketing-Kanäle für das Unternehmen besonders gut funktionieren
  • Welche Kanäle den meisten Traffic bringen

Voraussetzung für ein richtiges Tracking und das daraus resultierende Analysieren ist, dass im Vorfeld die richtigen KPI’s (Key Performance Indicators) und UTM-Parameter definiert worden sind. Denn diese Kennzahlen helfen zu verstehen, wie die Werbekampagne bei den Usern ankommt. Unternehmen sollten daher im Vorfeld einige der folgenden KPI’s definiert haben:

  • Abbruchrate (Zeigt an, ob ein Vorgang abgebrochen worden wurde)
  • Interaktion (Hat der User mit der Werbekampagne interagiert? Hat er geklickt oder ein Video abgespielt?)
  • Reichweite (wie viele Personen wurden erreicht und haben die Kampagne gesehen?)
  • Konversionsrate (Hat der Nutzer beispielsweise Kontaktformulare genutzt?)
  • U.v.m.

 

UTM-Parameter

Für die Definition kommt es nicht auf «mehr ist mehr» an, sondern auf «was ist relevant für mich?». Auch die UTM-Parameter sind für das Tracking von enormer Wichtigkeit. Da Google Analytics nicht immer genau erkennt, woher die Kandidaten genau kommen, werden UTM-Parameter eingesetzt. Dank ihnen kann der HR-Manager genau sehen, über welches Medium, Quelle und über welche Kampagne der Kandidat kam. Dank ihnen kann man aber auch feststellen:

  • Welches Keyword der Kandidat eingetippt hat
  • Welchen Content der Kandidat angeklickt hat

 

Die Herausforderung beim Tracking

Um ein möglichst aussagekräftiges Tracking herauszubekommen, ist es wichtig, die Definition genau bestimmt zu haben. Eine individuelle Anpassung ist ebenfalls von grosser Bedeutung. Achten Sie darauf, dass Ihre Daten sauber und vollständig auf Sie abgestimmt sind. Wenn das alles passt, können Sie die Performance Ihrer Kampagnen genau verstehen.

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