Otto setzt im Recruiting verstärkt auf Social Media Kanäle

2009 war für Otto ein Jahr voller Innovationen. Der Konzern veränderte seine bisherige Recruiting-Strategie und setzte vermehrt auf Social Media-Kanäle. Dieser Post stellt die verschiedenen Kanäle, die für das Recruiting genutzt werden, vor. Wir hoffen, Sie finden darin auch Anregungen für Ihr eigenes Recruiting.

Michael A. Picard, Direktor OttoPersonal, äussert sich zu den Veränderungen im Recruiting folgendermassen:

Wir haben unsere Personalmarketing-Massnahmen das ganze Jahr über bewusst auf Social Media-Kanäle ausgerichtet. Auf diesen Plattformen sind die Chancen heute sehr viel grösser, genau die richtigen Kandidaten für unsere vakanten Positionen zu entdecken. Deshalb reduzieren wir auch bei den klassischen Recruiting-Instrumenten wie beispielsweise den Stellenanzeigen.Quelle

1. Twitter
Otto setzt den Microblogging-Dienst auf verschiedenen Ebenen ein. Neben dem, hauptsächlich im E-Commerce, positionierten Account Otto_de existieren noch die beiden Accounts TwoforFashion und otto_jobs. In diesem Kontext ist lediglich der Twitter Account otto_jobs relevant. Über diesen Kanal werden massgeblich freie Vakanzen, Personaländerungen oder ähnliche Nachrichten publiziert. Aktuell folgen diesem Account 1‘217 Nutzer. Mittels Twitter ist eine hohe Transparenz gewährleistet und die Kunden können individuell und persönlich angesprochen werden.

2. Facebook
Auf dem Social Network Facebook sind gesamthaft 350 Millionen User registriert. Das Potenzial ist also nicht zu unterschätzen. Seit August ist Otto mit der Applikation „Jobs for Friends“ auf dem Social Network vertreten. Die Anwendung bietet den Nutzern die Möglichkeit, Jobs jeglicher Art nach bestimmten Kriterien zu filtern. Zusätzlich wird direkt auf die ausführliche Stellenbeschreibung verwiesen. Die Handhabung funktioniert dabei intuitiv.


Abbildung: Screenshot Otto Applikation auf Facebook „Jobs for friends“

Neben der Erstellung von Applikationen bietet Facebook auch die Möglichkeit Fan-Pages oder Gruppen zu bilden. Otto lancierte eine Fanpage mit dem Namen: „Otto Group Karriere“. Allerdings ist die Resonanz mit 165 Fans noch sehr verhalten.


Abbildung: Screenshot Fanpage Facebook „Otto Group Karriere“

3. YouTube
Auch das Video-Sharing Portal YouTube wird von Otto für das Recruiting eingesetzt. Seit Dezember 2009 existiert ein eigener „Otto Group Karriere“ Channel. Auf diesem werden aktuelle Beiträge Rund um das Thema – Otto als Arbeitgeber, veröffentlicht. Die Namensgebung ist hier bei allen Kanälen, soweit wie möglich, gleich. Dies sorgt für einen höheren Widererkennungswert.

4.Ottos internes Karriereportal
Viele grosse Unternehmen betreiben eigene Karriereportale um freie Vakanzen zu veröffentlichen, sowie um über den Arbeitgeber zu informieren. Auch Otto betreibt ein solches Portal. Neben einer Jobbörse bieten diese auch spezifische Informationen für Studenten/Hochschulabgänger. Das Portal bündelt damit also alle relevanten Informationen. Denn ob all den Social Media-Aktiviäten darf nicht vergessen werden, dass die Corporate Website bei der Jobsuche noch immer erste Anlaufstelle ist.

Welche Wege wird OTTO 2010 im Recruiting gehen?
Gemäss Michael A. Picard sollen die Social Media-Aktivitäten im Recruiting der Otto Group nächstes Jahr weiter ausgebaut werden:

2009 war geprägt von vielfältigen, sehr erfolgreichen Internet-Aktivitäten im Recruiting der Otto Group. Wir haben innovative Massnahmen umgesetzt und unsere Zielgruppenansprache deutlich ausgedehnt. 2010 werden wir diesen Weg weitergehen und unsere Vorreiterrolle im Social Media Recruiting weiter ausbauen. So wird beispielsweise das Thema Mobile Recruiting eine wichtige Rolle spielen.Quelle

Fazit:
Otto nutzt die verschiedenen Social Media-Kanäle für das Recruiting – natürlich auch für das Social Media Marketing – auf vorbildliche Weise und kann so auch unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Es bleibt spannend welche weiteren Schritte das Unternehmen für das Jahr 2010 plant und wie sich das Recruiting in diesem Bereich generell weiterentwickeln wird.

[via 1], [via 2]

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