Ein Zimmer mit Bürotisch, PC und zwei Etageren ist zu sehen

Nachhaltige Arbeitswelt – das erwartet uns

Emissionen reduzieren, Ressourcen schonen und das Arbeitsumfeld auf Effizienz und Gesundheit umstellen. Das sogenannte «Greening der Berufswelt» hat bereits begonnen. Doch wie können Unternehmen daran teilnehmen? Und was muss man dabei beachten? Prospective klärt auf.

Bye bye alte Methoden

Klimaerwärmung, Umweltkatastrophen und Zukunftsangst sind seit einigen Jahren in aller Munde. Unternehmen stehen immer mehr unter dem Druck, nachhaltig zu agieren und ihre Prozesse zukunftsorientiert auszurichten. Um diese Umstellung erfolgreich zu meistern, müssen einerseits die Bedürfnisse der Mitarbeitenden und andererseits die Ressourcen umgestellt werden. Betrachten wir zunächst den direkten Arbeitsplatz, können sofort nachhaltige Änderungen stattfinden. Unternehmen können auf eine «No-Paper-Policy» umsteigen. Konkret bedeutet das, dass Papier, welches kopiert oder gedruckt werden muss, vermieden wird. Stattdessen werden E-Mails versendet und Absicherungen finden digital statt. Adieu Ordner, hallo Server und Co. Auch nachfüllbare Stifte und die allgemeine Reduktion von Büroutensilien kann dazu beitragen, nachhaltiger zu werden. Klar, wer keine Scheren, Leuchtstifte oder Heftnadeln mehr braucht, kann darauf verzichten. Stromsparende Lampen und die Nutzung von Leitungswasser (gerne aufgepeppt durch Sodastream oder ähnliche) und Fair-Trade Kaffee unterstützen diesen Prozess ebenfalls. Auch recyceltes Papier – und Toilettenpapier – sollten eingesetzt werden. Auf Geschäftsführungsseite sollte man sich überlegen, auf eine Bank umzusteigen, die nachweislich ein grünes Denken aufweist.

Hallo Gesundheit…

Doch damit ist es noch nicht beendet. Um die Gesundheit der Mitarbeitenden nachhaltig zu fördern, sollte auf höhenverstellbare Tische und ergonomisch angepasste Stühle umgesattelt werden. So werden Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfälle und andere Berufskrankheiten massiv reduziert. Fringe Benefits wie eine Beteiligung an einem Abonnement für ein Fitnesscenter sind ebenfalls gern gesehen. Wem das noch nicht genug ist, kann – wo möglich – seinen Mitarbeitenden Homeequipment zukommen lassen. Ausserdem hat die Pandemie gezeigt, dass Homeoffice möglich ist und Dienstreisen durch Video-Calls ersetzt werden können. Das reduziert Emissionen, Zeit und Kosten.

…und hallo Nachhaltigkeit

Auch die Möbelwahl kann ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit gesetzt werden. Wer sich also neu einrichtet, der kann recycelte Möbel aus PET-Flaschen und anderen Materialien kaufen. Apropos Recycling: Ein sinnvolles Mülltrennsystem ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Unternehmen können aber auch beim Versand von Produkten nachhaltig agieren. Dank recyceltem Packaging wird weniger Verpackungsmaterial verwendet. Auch eine Analyse der Lieferkette kann zu mehr Nachhaltigkeit beitragen.

 

Wie binden Sie Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen ein? Wir sind gespannt auf Ihre Erfahrungen.

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