Mit Employer Branding den „War for Top Talents“ für sich entscheiden

Unternehmen stehen unter Druck. Der Kampf um die besten Nachwuchsleute ist hart und ist nur dann erfolgreich, wenn sich die Unternehmen aktiv darum kümmern. In der Fachsprache bezeichnet man das Interface zwischen Human Ressources und Marketing als „Employer Branding“.

In der Interaktion mit bestehenden und potenziellen Mitarbeitern des Unternehmens muss die Arbeitgebermarke attraktiv positioniert werden. Dabei geht es einerseits um die Gewinnung von „Top Talents“ bzw. „High Potentials“, wie sie im Fachjargon gerne genannt werden, aber auch darum, die bestehenden Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden.

Der Kampf um die Talente tobt

Der Konkurrenzkampf wird durch Talentscouts populärer Unternehmen verstärkt. Diese haben keine andere Aufgabe, als unzählige Veranstaltungen von Universitäten und Fachhochschulen zu besuchen, um dort schon frühzeitig Talente zu entdecken und ihre Heimflotte ins gute Licht zu stellen. Auch das grosse Engagement im Hochschulsponsoring oder die Unterstützung von Bachelor- bis Doktorarbeiten zeigen, welche Bedeutung das Employer Branding in einem Unternehmen hat.

Employer Branding für Top Talents

Ein Employer Branding, das sich nur auf die Gehälter bezieht, hätte fatale Folgen. Die Entscheidungsfaktoren haben sich im Laufe der Zeit verschoben und vor allem Hochschulabsolventen messen Dingen wie Herausforderungen, Entwicklungsmöglichkeiten oder sogar der Selbständigkeit einen ebenso hohen – wenn nicht sogar höheren – Stellenwert bei. Um sich also intelligent zu verhalten, muss das Unternehmen analog zu erfolgreichen Produkten „einzigartig“ sein. Dabei reicht es aber nicht, nur eine überragende Unternehmenskultur vorzugaukeln, attraktive Arbeitsplätze bzw. Arbeitsstandorte zu unterstreichen, „aussergewöhnliche“ Karriereprogramme für fast jede Bildungsstufe anzubieten oder unkonventionelle Arbeitszeit-Modelle auszuloben…. Sondern?

Social Media und Web 2.0 nutzen

Das Angebot an guten Nachwuchskräften ist knapp – auch in der Krise. Gute Leute sind rar und dementsprechend rasch sind diese vom Markt. Unternehmen werden sich in nächster Zeit einiges einfallen lassen müssen, um sich „top-of-mind“ eines jeden Studenten zu positionieren. Dazu eignen sich auch die neuen Möglichkeiten aus dem Social Media- und Web 2.0-Umfeld, um sich als nahbares Unternehmen mit einer offenen, ehrlichen und menschlichen Unternehmenskultur zu präsentieren – und einen Blick hinter die Kulissen zu erlauben.

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