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Massenrekrutierung: Was Sie dazu wissen müssen

High volume Recruiting kommt dann zum Einsatz, wenn ein Unternehmen viele Mitarbeitende für offene Stellen im selben Fachbereich sucht. Doch wie geht man dabei vor? Klasse statt Masse oder doch eher noch post-and-pray? Mit dem Blick darauf ausgerichtet, auch bei Massenrekrutierungen gute Kandidaten und Bewerbungen zu erhalten, zeigen wir Ihnen, worauf Sie achten müssen. 

Was sind Massenrekrutierungen?

Normalerweise werden «normale» Stellenausschreibungen mithilfe von klassischen Rekrutierungsmethoden ausgeschrieben: Dabei kommen Job-Portale, die eigene Karriereseite oder aber Personaldienstleister zum Einsatz. Dann wird aus den Bewerbungen aussortiert, Kandidaten werden eingeladen und diejenige Person, die am besten passt, wird eingestellt. Bei der Massenrekrutierung müssen Unternehmen allerdings ein wenig flexibler werden. Denn diese Art von Bewerbungsprozess hat seine besonderen Ansprüche und kommt auch nicht so häufig vor. Denn hierbei wird nicht eine Position belegt, sondern gleich mehrere. In einigen Fällen sogar mehrere Hunderte – oder Tausende. Entweder, weil das Unternehmen einen unerwarteten Wachstumsschub hat, ein neuer Standort eröffnet wird oder aber aus anderen Gründen.

Worauf sollte man beim high volume Recruiting achten?

Um möglichst effizient die hohe Anzahl an Stellen zu besetzen, müssen Unternehmen einige Punkte beachten. Denn auch hier sollen natürlich die passendsten Kandidaten gefunden werden. Die Gefahr «Masse statt Klasse» einzustellen ist höher als sonst. Auch inkonsistente Einstellungsentscheidungen oder die Verärgerung von Kandidaten kann eine Gefahr sein. Achten Sie daher darauf, Bewerbungsprozesse und Entscheidungen gleich zu halten. Vor allem, wenn Ihr Unternehmen mehrere Standorte führt.

Erstellen Sie ein Kandidatenprofil

Vor allem jetzt ist die Erstellung einer Candidate Persona unerlässlich. Denn wer nicht weiss, was er will, wird unpassende Bewerbungen erhalten. Und das massenweise.

Nutzen Sie Assessments

Um die hohe Flut an Bewerbenden in den Griff zu bekommen, sind Assessments ein wahrer Segen. Denn hierbei können die Kandidaten bereits ohne grossen Aufwand seitens Unternehmen auf Herz und Nieren geprüft werden.

Nutzen Sie Programmatic Job Ads

Ursprünglich aus dem Marketing kommend, werden bei dieser Methode vollautomatisch Jobs auf allen passenden Kanälen ausgespielt. Zwei Vorteile davon sind, dass die Stellen auch an Orten ausgestrahlt werden, an die man zunächst nicht gedacht hat und die Zeiteffizienz ist gewährleistet.

Zeitmanagement

Sprechen wir schon von Zeit, sollten Sie und Ihr Team darauf vorbereitet sein, den Prozess möglichst optimiert zu halten. Achten Sie dabei darauf, dass jedes Mitglied ihre Aufgaben kennt, bei Fragen eine Ansprechperson hat und eine genaue Strategie verfolgt.

Aus Alt mach Neu

Initiativbewerbungen oder solche, die für eine ähnliche Stelle vielleicht zu spät eingesendet worden waren oder damals nicht gepasst haben, können jetzt wieder zum Einsatz kommen. Holen Sie also die alten Bewerbungen hervor, die noch herumliegen und starten Sie dort mit der Talentsuche.

Wann Massenrekrutierungen daneben gehen können

Achten Sie darauf, keinen zu hohen Streuverlust zu verzeichnen. Oft geschieht dies, wenn eine zu ungenaue Stellenausschreibung oder eine zu weitgefächerte Zielgruppe dahinter liegen. Denn dann trudeln mehr oder gar keine Bewerbungen ein. Dies kann entweder zu einer Überlastung der HR-Abteilung führen oder das Unternehmen in Zeitdruck bringen. Behalten Sie diese Punkte im Hinterkopf, können Sie einen viel besseren und effizienteren Rekrutierungsprozess erwarten.

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