Prospective über LinkedIn-Storys im Recruiting

LinkedIn Stories im Recruiting

LinkedIn zählt zu den wichtigsten Business-Plattformen der Welt. Kein Grund für das Businessnetzwerk, sich zurückzulehnen – im Gegenteil: Kürzlich hat LinkedIn zusätzliche Reaktionen wie «Applaus» und «Inspirierend» eingeführt und nun wartet es mit einer weiteren Neuerung auf – der Story-Funktion. Erfahren Sie hier, wie Sie LinkedIn-Stories im Recruiting erfolgreich nutzen können.

Stories kennen wir schon von Snapchat, Instagram und Facebook: User können Bilder oder Kurzvideos von max. 15 Sekunden Länge hochladen, welche nur 24 Stunden sichtbar sind. Anschliessend löscht sich das Bild oder Video – also die Story – von alleine. In der Fachsprache spricht man deswegen von Ephemeral Content (dt.: flüchtiger Inhalt). Die künstliche Verknappung und die prominente Platzierung der Stories im Feed führen dazu, dass Stories so erfolgreich sind. Es erstaunt darum wohl auch nicht, dass LinkedIn seit Kurzem die Story-Funktion anbietet.

LinkedIn-Stories in a nutshell

LinkedIn-User haben die Möglichkeit, Bilder oder Kurzvideos mit einer Länge von maximal 20 Sekunden in Ihrer LinkedIn-App hochzuladen. Die Story bleibt nur 24 Stunden sichtbar und löscht sich dann automatisch. Der Bild- oder Videocontent kann zusätzlich mit Text oder Stickern versehen werden – im Gegensatz zu Instagram gibt es aber (noch) keine Swipe-Up-Funktion. Aktuell sind LinkedIn-Stories übrigens nur auf der App verfügbar. In der Desktopversion können keine Stories erstellt werden.

Darum LinkedIn-Stories im Recruiting

Die neue Story-Funktion von LinkedIn gibt Ihnen als Recruiter oder HR-Fachperson neue Möglichkeiten. So können Sie die Stories beispielsweise nutzen, um Employer Branding zu betreiben. Denn das Erstellen einer Story ist ganz einfach: Einfach Bild oder Kurzvideo erstellen, hochladen – und fertig. Bei den LinkedIn-Stories geht es übrigens nicht zwingend darum, Hochglanzbilder und professionelle Videos zu publizieren. Vielmehr können Sie auf Tagesaktualitäten reagieren und entsprechend auch Content hochladen, der rasch und einfach produziert wurde. Das zeugt nicht von Unprofessionalität, sondern kann auf Ihre Follower authentisch wirken. Sie erhalten dadurch einen echten Einblick in Ihr Unternehmen.
Weiter können Sie die LinkedIn-Story als zusätzlichen Touchpoint mit Ihren potenziellen neuen Mitarbeitenden nutzen oder die Bindung mit bestehenden Arbeitnehmern stärken. Indem Ihnen LinkedIn ermöglicht, nachzusehen, wer sich Ihre Story angesehen hat, erhalten Sie einen spannenden und wertvollen Einblick in Ihre Community.

Das gilt es bei LinkedIn-Stories zu vermeiden

Auch wenn die Story-Funktion von LinkedIn ganz ähnlich funktioniert, wie diejenige von Instagram & Co. – LinkedIn bleibt LinkedIn. Im Gegensatz zu anderen Social Media-Plattformen steht bei LinkedIn immer noch Beruf und Karriere im Fokus. Fotos und Videos von Mitarbeitenden in der gemeinsamen Kaffee-Pause eignet sich vielleicht auf Instagram, aber nicht zwingend auf LinkedIn. Achten sie darauf, Ihren Followern einen Mehrwert im beruflichen Kontext zu liefern: Bewerbungstipps, spannende Projekte des Unternehmens, Fachmeinungen zu einem bestimmenden Thema oder ähnliches sind bei LinkedIn-Stories am richtigen Ort. Andernfalls droht, dass Ihre Follower bald abspringen – was es natürlich zu vermeiden gilt.

 

Haben Sie in Ihrem Unternehmen die Story-Funktion von LinkedIn schon genutzt? Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht? Wir sind gespannt auf Ihren Kommentar.

1 Comment
  • Martina von ACAD-Profy

    8. Dezember 2020 at 10:13

    Denkbar ist, dass Unternehmen für LinkedIn Stories dieselben Inhalte nutzen, die sie bspw. auch über ihre Instagram Stories veröffentlichen. Dabei müssten aber ggf. kanalspezifische Anpassungen unternommen werden, bspw. was den Call to Action oder die Dauer eines Clips anbelangt.

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