Bewertungsplattform „Glassdoor“ soll für mehr Transparenz bei den Arbeitgebern sorgen

„Glassdoor“ ist gemäss eigener Aussage die weltweit transparenteste Arbeitgeber-Bewertungsplattform. In einer globalen Datenbank mit über 6 Millionen Bewertungen zu verschiedenen Firmen werden nicht nur den CEOs Noten erteilt, sondern auch Saläre offengelegt, Fotos von Büroräumlichkeiten gezeigt und Bewerbungsgespräche bewertet. Damit erhalten bekannte Plattformen wie Kununu und Co. Konkurrenz.

Im amerikanischen Raum ist “Glassdoor” schon länger aktiv, worüber wir auch bereits an dieser Stelle berichtet haben. Seit Januar 2015 ist die Plattform nun auch in Deutschland aktiv, zeitgleich wurden die passenden Apps als IOS oder Android-Anwendung lanciert.

Angestellte verfassen Inhalte

Die Inhalte der Plattform stammen von Angestellten, d.h. sie stellen Inhalte ein und sind in vielen Fällen sehr transparent, was die eigenen Löhne angeht. So kann ein Interessent beispielsweise nachschauen, wie viel ein Angestellter in der gleichen oder einer ähnlichen Position bei dieser Firma verdient. So kann ein Bewerber vergleichen, welcher Lohn ihm offiziell im Bewerbungsgespräch offeriert wird. Die Bewertungen können auch anonym abgegeben werden. Vor der Veröffentlichung werden die Einträge durch Glassdoor moderiert. Der Clou dabei: Wer Informationen sehen möchte, muss selber zuerst Informationen preisgeben, respektive hochladen. Die volle Informationsbreite ist also den Nutzern erst dann zugänglich, wenn sie selber einen Arbeitgeber bewertet oder ihren eigenen Lohn vermerkt haben.

Glassdoor

Bereits über 6‘500 registrierte Arbeitgeber in Deutschland

Das Geschäftsmodell von Glassdoor scheint zu funktionieren: Gemäss eigenen Angaben sind auf der deutschen Version der Plattform kurz nach dem Launch bereits über 500‘000 Jobs ausgeschrieben und über 6‘500 Arbeitgeber registriert. Doch nicht nur für informationssuchende Arbeitnehmer soll die Plattform interessant sein, sondern dank verschiedenen Tools den Arbeitgebern dabei helfen, aktives Employer Branding zu betreiben und die Bekanntheit ihrer Firma zu steigern.

Arbeitgeber-Bewertungsplattformen gewinnen an Bedeutung

Die Plattform Kununu ist weiterhin auf dem Vormarsch und erhält mit Glassdoor einen Konkurrenten, der sich um noch mehr Transparenz beim Rekrutierungsprozess bemüht. Eines der Ziele von Glassdoor ist dabei, dass Angestellte mehr Arbeitszufriedenheit nach einem Stellenwechsel erleben dürfen. Dies, weil die Erwartungen an den zukünftigen Job dank den Informationen auf der Online-Plattform vielleicht etwas realistischer sind. Eine spannende Entwicklung, die es sicherlich im Auge zu behalten gilt.

Wie finden Sie die Funktionen von „Glassdoor“?

 

 

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