Infografik: Rekrutierungen sind kostenspielig und zeitintensiv – richtig?

Die Gewinnung von neuen Arbeitskräften ist mit viel Aufwand verbunden. Das ist kein Geheimnis. Aber darf es wirklich 95 Tage dauern und über 5‘000 Dollar kosten, um eine Stelle zu besetzen? 
Die Infografik wurde aus verschiedenen Quellen zusammengestellt, unter anderem dienten eine LinkedIn Statistik und weitere Infografiken von amerikanischen Rekrutierungsblogs als Grundlage. Gemäss der Infografik planen über 77% der amerikanischen Firmen, im Jahr 2014 Personal einzustellen. Dies ist gar nicht so einfach: Fast die Hälfte aller Firmen sagen aus, es sei „schwierig, neue Angestellte zu finden“. Nur 20% haben eine mobil optimierte Karriere-Seite – obwohl die Wichtigkeit derer immer grösser wird. So ähnlich präsentiert sich die Situation in der Schweiz (leider) auch.

Hohe Kosten, mittelmässige Resultate
Hiring is Time Consuming

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Schnitt dauert es 95 Tage, bis ein Rekrutierungsvorgang abgeschlossen ist. Und das ganze Recruiting-Prozedere  kostet im Schnitt über 5‘000 Dollars. Und trotz dieser langen Rekrutierungsdauer kommt es in 20% aller Fälle zu sogenannten „Bad Hires“, welche auch wieder kostspielige Folgen haben. Doch wie lassen sich diese vermeiden?

Rekrutierung darf im Geschäftsalltag nicht in der Kategorie „unter ferner liefen“ angesiedelt sein. Wie Steve Jobs in der Infografik zitiert wird: „Hiring the best is your most important task“. Wichtig sind im Recruiting beispielsweise personalisierte E-Mails: Bei diesen erhöht sich die Öffnungsrate um 137%. Überzeugen Sie die Talente, welche Sie ansprechen davon, dass es sich lohnt, sich für den Zweck Ihrer Firma einzusetzen. Die Präsenz auf sozialen Netzwerken wie zum Beispiel Facebook ist wichtig – ebenso wichtig ist es aber, dass Sie auf Branchen-Websites Stellen ausschreiben. Damit Fachkräfte, welche sich auf einer Nischen-Website informieren, den Weg zu Ihrer Jobvakanz finden können.

 

Infografik Hiring per Person

Was ist Ihre Erfahrung, kostet der Rekrutierungsprozess in der Schweiz und Deutschland auch so viel Zeit und Geld? Und ist die Quote der „Bad Hires“ auch so hoch?

Bildquelle Infografik und via

4 Comments
  • Recruiting Consultant

    15. April 2014 at 9:40

    Ich beobachte, die Zeitdauer ist wahrscheinlich noch länger, die Kosten noch höher und die Bad Hires“ noch schlimmer.
    Nach 3 Wochen nachfragen, „Ja, wir haben Ihre Bewerbung erhalten“, die zuständige Person ist gerade im Urlaub, geht dann anschliessend ins Militär, wir melden uns dann bei Ihnen“. “ Die zuständige Person ist gerade im Mutterschaftsurlaub….“ „Die Linie hat noch nicht entschieden, ob wir nun doch eine Person anstellen oder interne Umbesetzungen vorgenommen werden….“, „Wir werden in den nächsten Wochen noch 3 – 5 Kandidaten zu einem Erstgespräch einladen, doch unsere Linienvorgesetzten haben alle einen vollen Terminkalender….“

  • […] Im Schnitt dauert es 95 Tag, bis ein Rekrutierungsvorgang erfolgreich abgeschlossen wurde. Dabei fallen im Schnitt 5000 Dollar an und weltweit steht ein Budget von 400 Milliarden Dollar dafür zur Verfügung. Trotzdem kommt es in ca. 20 Prozent der Einstellungen zu Fehlbesetzungen. Diese ziehen dann wiederum neue Kosten durch Trennungen und Neubesetzungen nach sich: www.prospective.ch […]

  • […] Die Überschrift lässt es bereits vermuten: In diesem Beitrag wird in einer Infografik eine Übersicht über die aktuelle Situation im Recruiting, oder auch den „State of Hiring 2014“, dargestellt. Dabei wird unter anderem aufgezeigt, dass es in den USA ganze 95 Tage dauert, bis eine Stelle besetzt ist. Dafür fallen mit durchschnittlich 5000 USD auch jede Menge Kosten an. Trotz diesem zeitlichen und finanziellen Aufwand sind 20% der Eingestellten sogenannte „Bad Hires“, also nicht zufriedenstellende Arbeitnehmer. Eine interessante Übersicht darüber, wo besonderer Optimierungsbedarf besteht. Weiterlesen […]

  • […] aus Unternehmenssicht wichtigsten Argumente für die Einführung von Videointerviews sind gesparte Kosten (69%) sowie eine verkürzte Prozessdauer (38%). Dadurch können bei gleichem Budget mehr Kandidaten […]

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