Google bietet neu auch die Möglichkeit, Jobs und offene Stellen direkt auf Google auszuschreiben und zu finden - über mobile und Desktop.

Google for Jobs: Neue Möglichkeiten im Recruiting

Google for Jobs, das neueste Tool des Tech-Giganten, will bald auch HR-Fachpersonen in der Schweiz ermöglichen, ihre Stelle prominent zu platzieren und so für die Wunschkandidatinnen und -kandidaten noch sichtbarer zu werden. Doch welche Möglichkeiten bietet das Tool genau und wie kann es am besten eingesetzt werden? 

Google, der Star im Strukturieren und Optimieren von Daten

Gibt’s hier ein Hotel? Wie heisst der Song, der gerade im Radio läuft? Wie kann ich in Excel Zeilen verbinden? Antworten auf fast alle Fragen des täglichen Lebens finden wir über Google. Auf die Expertise von Google zur Strukturierung und Optimierung von Daten dürfen nun künftig auch HR-Fachkräfte aus der Schweiz bei der Kandidatensuche zurückgreifen.

Google for Jobs: ein Überblick

Viele Jobsuchende recherchieren schon längst via Google, welche Stellen aktuell ausgeschrieben sind. Bis anhin wurden sie auf Jobportale wie indeed.com, jobs.ch, jobscout oder auf die Karriereseite eines bestimmten Unternehmens weitergleitet. Mit Google for Jobs will Google die Suche nach offenen Stellen für die Stellensuchenden vereinfachen.

Google for Jobs wird bei Suchanfragen, die sich auf Jobbegriffe beziehen, direkt in die Ergebnisse eingebunden. Angezeigt werden die Resultate mittels einer Vorschau in der blauen Google for Jobs Box als reine Textanzeigen. In Nord- und Südamerika, Russland, Indien und Teilen Europas wurde Google for Jobs bereits erfolgreich implementiert.

Mobile und sortiert

Die Suchfunktion ist auf dem Desktop übersichtlich gestaltet, sowie auch für die mobile Stellensuche optimiert. Dies ist umso wichtiger, da bereits heute zwei Drittel der Stellensuchanfragen über mobile Devices generiert werden. Google for Jobs verfügt über die üblichen Filter wie Jobkategorie, Standort, Datum der Veröffentlichung und Art der Stelle.

Nutzerfreundlich dank ganzheitlichem Überblick

Neben den bekannten Filtern und Optionen integriert Google aber noch weitere Features in das Jobportal. Dazu gehören eine Karte mit dem Standort des Unternehmens, Bewertungen von Arbeitgeber Bewertungsseiten wie kununu, glassdoor oder Xing. Wenn ein Unternehmen das Salär für die offene Vakanz ausweist, wird auch dieses angezeigt. Auf der amerikanischen Version arbeitet Google mit Glassdoor und Payscale zusammen, um das Salärband der jeweiligen Stelle anzuzeigen, sollte dies vom Unternehmen nicht veröffentlicht werden. In Deutschland wird dieses Vorgehen noch nicht beobachtet.

Inserieren auf Google for Jobs

Google bietet verschiedene Möglichkeiten, um Stellenangebote auszuschreiben:

  • Sofern das Jobportal, auf dem Sie aktuell inserieren, bereits mit Google for Jobs kooperiert, wird die Stelle automatisch als Inserat auf Google integriert.
  • Crawling: Die Algorithmen crawlen die Stellenanzeigen von Ihrer Karriereseite und zeigen die Stelle auf Google for Jobs wenn sie als Stellenanzeigen erkannt werden – das ist aber nicht in allen Fällen gegeben.
  • Fragen Sie Ihren e-Recruiting Solution Partner, ob Ihre Stelleninserate für Google for Jobs aufbereitet sind.
  • Kontaktieren Sie uns, um zu erfahren was es sonst noch für Möglichkeiten gibt. 
Sind Sie bereit für Google for Jobs?

Dass Google for Jobs in der Schweiz überhaupt verfügbar ist, ist nur eine der Voraussetzungen, dass Stellenanzeigen von hiesigen Unternehmen überhaupt in Google for Jobs angezeigt werden. Zudem muss das Stelleninserat gewissen formellen Kriterien entsprechen, was die Form und den Aufbau des Inserats betrifft. Im Titel sollen z.B. keine Referenznummern oder Gehaltsangaben stehen. Auch die Adresse und der Ortsname sowie der Firmennamen sind gemäss Google-Richtlinien im Stellentitel nicht erlaubt, müssen aber im dafür vorgesehenen Feld angegeben werden. Zusätzlich ist es ratsam, sowohl das Salär als auch die Art der Stelle (Voll- oder Teilzeit) anzugeben. Um zu prüfen, ob das Inserat die formalen Bestimmungen erfüllt, bietet Google ein Testtool an, das Feedback zu fehlenden Angaben gibt

Grundsätzlich sollten die Stellen – insbesondere der Titel –  möglichst konkret formuliert werden, es ist also besser, «Junior Frontendentwickler/in» zu schreiben als etwa «Webentwickler/in».

Was erhoffen Sie sich von Google for Jobs? Wir sind gespannt auf Ihre Meinung.

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