Employee Advocacy: Marketing-Trend mit Nutzungspotenzial fürs Recruiting (Teil 1)

Der Begriff „Employee Advocacy“ ist ein Trend-Thema und gewinnt auch im Bereich der Rekrutierung an Bedeutung. Welchen Zweck verfolgt „Employee Advocacy“ und was sind die Vorteile davon?

Die Wichtigkeit von Mitarbeiter-Referrals bei der Neubesetzung von Stellen ist unbestritten. „Employee Advocacy“ geht hier nochmals einen Schritt weiter. Es geht dabei darum, dass Mitarbeiter die Marke ihrer Firma stärken, indem sie aktiv dazu ermutigt werden, Content aus ihrer Unternehmung auf den eigenen sozialen und beruflichen Netzwerken im Bekannten- und Freundeskreis zu (ver-) teilen. Im besten Fall trägt gezielte Employee Advocacy dazu bei, die Reichweite über die sozialen Netzwerke zu steigern. Ebenso können qualitativ wertvolle Leads – auch zu potenziellen Mitarbeiter/innen –  für Firmen gewonnen werden. Es ist eine Online-Version der Mund-Propaganda, welche sich durch hohe Glaubwürdigkeit auszeichnet.

Was ist der Zweck von „Employee Advocacy“?

Es gibt verschiedene, spezialisierte Software-Lösungen, welche dazu beitragen, Angestellte zu Unternehmens-Ambassadoren zu machen. Verschiedene Fachartikel zeigen auf, warum die Implementierung eines „Employee Advocacy“-Prozesses innerhalb der Firma zwar ein zeitlicher Aufwand ist, dessen Vorteile jedoch klar für dessen Umsetzung sprechen.

Employee_Advocacy_Recruiting

Wichtig dabei ist, dass die Firmen-Angestellten von der Firmenleitung nicht dazu gezwungen werden, Firmen-Content in ihren eigenen Netzwerken zu teilen. Sie sollen vielmehr aktiv auf das Potenzial hingewiesen werden, sich dank des Teilens von Fachartikeln u.a.m. in der eigenen Branche als Experten positionieren zu können. Authentisch gelingt dies häufig am besten durch Hinweise auf spannenden Content, welcher von eigenen Team-Mitgliedern auf derselben Hierarchie-Stufe kommen.

Mehr Reichweite und mehr Vertrauen dank Employee Advocacy

Gemäss dem „Employee Advocacy Guide“ von Everyone Social haben die Social Media-Profile von Angestellten auf Portalen wie Facebook und Twitter, aber auch LinkedIn und Xing bis zu fünfmal mehr Reichweite als Business-Profile. Auch die Konversionsrate von Stellenausschreibungen zu Bewerbungen ist bei auf privaten Profilen geposteten Inhalten bis zu 7 Mal höher, als bei denselben Ausschreibungen auf Firmenprofilen.

Ein ebenso wichtiger Faktor ist das Vertrauen: Empfehlungen von Freunden, von der Familie und von Kollegen wird sehr viel Vertrauen geschenkt, viel mehr als allen anderen Formen von Marketing und Werbung. Dies trägt  unter anderem sicherlich auch stark dazu bei, weshalb Influencer Marketing zu einem solchen Online-Trend wurde.

Tipps, wie Sie den Employee Advocacy-Prozess konkret im Recruiting nutzen und welche potenzielle Stolperfallen Sie dabei umgehen sollten, erläutern wir im zweiten Teil dieser Blogserie.

 

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