Das erste Active Sourcing Lab der Schweiz – Interview mit den Kursleitern Tobias Ortner und Jan Hawliczek

Anfangs Juni bringt Prospective Media Services das Sourcing Lab in die Schweiz. Die beiden Active Sourcing Spezialisten und Kursleiter Tobias Ortner und Jan Hawliczek geben im Interview Einblicke ins Thema und weshalb sich die Teilnahme am Sourcing Lab lohnt.

Active Sourcing ist längst mehr als ein Buzzword in der Rekrutierung. Tobias Ortner und Jan Hawliczek haben mit dem Sourcing Lab ein Weiterbildungsangebot entwickelt, welches praxisnahe Inputs bietet, wie Active Sourcing gewinnbringend im Recruiting eingesetzt werden kann. Nun  bringen sie den in Deutschland bereits mehrmals erfolgreich durchgeführten Workshop exklusiv in die Schweiz.

Können Sie sich unserer Leserschaft bitte kurz vorstellen?

Tobias Ortner, Leiter Recruiting und Personalmarketing BFFT GmbH, Inhaber wp social.recruiting GmbH:

Ich lebe fürs Recruiting und den Outdoor Sport in den Bergen. Beruflich gross wurde ich in der Personalberatung, Arbeitnehmerüberlassung und den klassischen Recruiting Services. Vor zehn Jahren gründete ich aus dieser Erfahrung heraus mein eigenes Start-Up, die work performance GmbH (seit 03/17 wp social.recruiting GmbH) und übernahm zudem die Verantwortung für das Recruiting und Personalmarketing bei der BFFT GmbH, einem Fahrzeugtechnikentwickler in Ingolstadt.

Seither bestimmen folgende Themen meinen Alltag bei BFFT und wp social.recruiting: Recruiting Strategie, Sourcingtechniken, Prozesse und Strukturen, Trendscouting, Digitalisierung, Kommunikation, Netzwerke, Beratung und Training rund um Recruiting und Active Sourcing.

2016 habe ich sieben Monate in San Francisco verbracht, um für BFFT eine neue Recruiting Unit in den USA aufzubauen, aber auch um neue Ideen, Trends und Wege für das Active Sourcing nach Deutschland zu bringen. Mein neuestes Kind in einer Blogging-Dreierbeziehung ist „die grüne 3“.

Jan Hawliczek, stv. Leiter Recruiting und Personalmarketing BFFT GmbH, Trainer und Consultant wp social.recruiting GmbH:

Ich brenne seit 2011 leidenschaftlich für die Bereiche Active Sourcing, Personalmarketing, Employer Branding und HR-Tech. Als Digital Native und Kind der Generation Y bringe ich zudem alles mit, was man auf Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat und Co. benötigt, um auf Augenhöhe mit der Zielgruppe zu kommunizieren. Dadurch bin ich immer nah dran an Trends und erarbeite so erfolgreiche Strategien und Maßnahmen für Zielgruppen und Plattformen.

Meine Erfahrung gebe ich als Trainer und Berater bei der wp social.recruiting GmbH weiter und mache so Unternehmen und Recruiter fit für Employer Branding, Personalmarketing und Active Sourcing in „diesem Internet“. Bei der BFFT GmbH leite ich gemeinsam mit Tobias Ortner die 16-köpfige Recruiting-, Sourcing- und Personalmarketingabteilung. Beim HR-Blog „die grüne 3“ bin ich das Kopfballungeheuer seit der ersten Stunde.

Wann sind Sie zum ersten Mal mit dem Thema Active Sourcing in Kontakt gekommen?

Tobias Ortner: Sourcing ist für mich bereits seit Jahren ein Thema. Der Begriff und die Definition von Active Sourcing haben sich in den letzten Jahren natürlich ziemlich gewandelt. Es sind neue Tools und Begriffe dazugekommen und die Materie ist mit der zunehmenden Digitalisierung im steten Wandel.

Jan Hawliczek: Ich kam im Jahr 2010 das erste Mal in Australien mit diesem Begriff in Kontakt und habe das anschliessend in Deutschland bei uns in der Firma adaptiert. 2011 und 2012 gab es im deutschsprachigen Raum die ersten Konferenzen zum Thema und wir merkten, dass das Thema in den deutschen Unternehmen noch gar nicht so verbreitet war, wie wir dachten.

Warum gehört Active Sourcing in die Rekrutierungsstrategie?

Jan Hawliczek: Der entscheidende Pluspunkt für Active Sourcing ist die Nähe zur Zielgruppe und dass man diese dort abholt, wo sie unterwegs ist. Man hat nirgends sonst einen so direkten Draht zur Zielgruppe und kriegt ein derart unmittelbares Feedback. Active Sourcing sollte Bestandteil von Rekrutierungsstrategien sein, mit welchen langfristige Resultate erzielt werden sollten.

Tobias Ortner: Ein entscheidender Faktor sind die Bedingungen im Unternehmen. Um Active Sourcing gesamthaft aufzubauen und umzusetzen, müssen die entsprechenden Kommunikationsmassnahmen getroffen werden. Sonst können die ganzen Sourcing-Massnahmen nicht in der nötigen Geschwindigkeit umgesetzt werden. Somit muss seitens der Unternehmen die Bereitschaft da sein, die nötige Manpower in das Active Sourcing zu investieren.

Wie läuft das Sourcing Lab ab? Wie wird dort gearbeitet?

Jan Hawliczek:  Das Konzept besteht in Deutschland bereits seit mehreren Jahren sehr erfolgreich. Wir entwickeln im Lab am ersten Tag die Grundtechniken für erfolgreiches Active Sourcing. Und schauen an, wie die einzelnen Plattformen sowie die Operatoren und Modifikatoren funktionieren und was eben nicht funktioniert. Wichtig zu wissen: Im Active Sourcing gibt es kein richtig oder falsch. Unterschiedliche Wege führen zum Ziel, dies ist auch das spannende am Sourcing. Darum erarbeiten wir mit den Teilnehmern unterschiedliche Strategien und Herangehensweisen an das Thema und geben ihnen Inputs, was wann Sinn macht. Zudem zeigen den Kursteilnehmern ausführliche Praxis-Beispiele von erfolgreichen Massnahmen, was schlussendlich zu einem roten Faden führt, der die Teilnehmer das Thema erfolgreich in der Praxis umsetzen lässt.

Tobias Ortner: Wir vermitteln unseren Kursteilnehmenden die Theorie, die Techniken und das Handwerkzeug. So zeigen wir ihnen beispielsweise, wie man an Search-Techniken rangeht und geben ihnen einen roten Faden mit, den sie in der Praxis umsetzen können. Unser Ziel ist es, dass die Personen nach diesen zwei Kurstagen direkt damit arbeiten können. Wir präsentieren keine Powerpoint-Schlachten, sondern pflegen einen engagierten Austausch mit den Kursteilnehmenden. So erhalten wir die Gelegenheit, verschiedene Herangehensweisen gemeinsam genauer zu betrachten, welche in unterschiedlichen Firmen funktionieren können. Das wichtigste ist für uns, ein gemeinsames Verständnis vom Active Sourcing für alle Teilnehmer zu schaffen. Zum Schluss des Kurses sollen die Teilnehmenden wissen, welche  Strukturen in ihrer Firma allenfalls angepasst werden müssen, damit Active Sourcing Erfolg hat.

Wen möchten Sie als Teilnehmer für diesen Anlass ansprechen? Wer kann davon profitieren?

Tobias Ortner: Die Inhalte des Active Sourcing Lab sind für alle Personen interessant, welche sich im HR bewegen. Was ist beispielsweise mit dem Chrome-Browser alles möglich? Dies ist jeweils ein guter Einstiegspunkt, welcher auch privat nützlich sein kann. Interessant ist das Lab auch für Menschen, welche gewisse Massnahmen bereits im Arbeitsalltag umsetzen und diese optimieren möchten.

Jan Hawliczek: Es ist ein Seminar für die Macher und die Möglich-Macher in Firmen. Diese bekommen von uns die Erfolgsfaktoren vermittelt, welche es in einer Firma braucht, damit Active Sourcing funktionieren kann. Die Leute müssen offen für das Thema sein und Lust darauf haben, die Inputs aufzunehmen und umzusetzen.

Was dürfen die Teilnehmer vom Sourcing Lab erwarten?

Tobias Ortner: Wichtige Inputs zu Techniken, dem richtigen Mindset und den nötigen Kommunikationsmassnahmen. Wir vermitteln die Bausteine und das Verständnis für das Thema und machen die Teilnehmenden bereit für die praktische Umsetzung.

Jetzt anmelden!

Sichern Sie sich jetzt einen der begehrten Plätze am schweizweit ersten Sourcing Lab.

Datum: Donnerstag / Freitag, 1. und 2. Juni 2017

Location: Prospective Media Services, Seestrasse 513, 8038 Zürich

Kosten: CHF 1’490.- für 2 Tage inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen.

Anmeldung: Hier geht es direkt zum Anmeldeformular. Die Plätze sind begrenzt und begehrt, sichern Sie sich also noch heute Ihr Ticket. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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