Eine junge Frau sitzt vor dem Computer und lächelt ins Handy

Candidate Journey: So optimieren Sie sie

Vom ersten Kontakt bis zum Abschluss des Bewerbungsprozesses – so verläuft eine Candidate Journey. Je positiver sie für Kandidaten ist, desto mehr Bewerbungen kann ein Unternehmen erwarten. Doch was soll man tun, wenn keine oder schlechte Bewerbungen eintreffen? Eventuell müssen Sie einen Blick auf genau diese Journey werfen. Worauf Sie dabei achten müssen und warum auch mobile Optimierungen wichtig sind, erklären wir Ihnen hier.

Von A nach Z – der Weg der Kandidaten

Was alltäglich auf Kundenebene auch als Customer Journey bekannt ist, ist im HR-Wesen als Candidate Journey bekannt. Denn auch hier möchte man ein Resultat erzielen, wobei der Kandidat mehrere Phasen durchlaufen wird. Auch für diesen Prozess kann man sich das AIDA-Modell zu Herzen nehmen. Denn schliesslich wird auch hier zuerst die Attention des Kandidaten geweckt, wobei diese dann in Interest übergeht. Ist das Interesse geweckt, wird im besten Fall ein Desire, also der Wunsch, sich zu bewerben, im Kandidaten gross. Die anschliessende Action, also die eigentliche Bewerbung des Kandidaten, ist die Schlussphase. Während dieser Phasen werden Touchpoints, also Berührungspunkte auftreten. Dabei werden Ihre Kandidaten Candidate Experiences machen. Sind diese gut, werden die Bewerbenden bleiben. Fühlen sich die Kandidaten nicht wohl, sei es etwa durch unhöfliches Benehmen oder zu langem Warten, springen sie ab. Das sollte auf keinen Fall geschehen, da Ihr Employer Branding gefährdet werden kann. Noch heute vertrauen Menschen ihrem Umfeld mehr als einer Werbung. Heisst, sprechen ehemalige Kandidaten schlecht über Ihren Bewerbungsprozess, so werden sich höchstwahrscheinlich weniger bei Ihnen bewerben.

So optimieren Sie Ihre Candidate Journey

Ein Unternehmen muss, damit eine Candidate Journey überhaupt positiv ausfallen kann, den Kandidaten gegenüber mit Wertschätzung und Aufmerksamkeit auftreten. Nebst diesen Merkmalen ist es ebenfalls wichtig, ein schlankes Bewerbungsverfahren an den Tag zu legen. Weitere wichtige Punkte sind:

  • Auf Jobbörsen und Arbeitsportalen zu inserieren
  • Die eigene Karriereseite anziehend und informativ zu gestalten
  • Die Stellenanzeigen optisch und inhaltlich zu verbessern
  • Je nach Zielgruppe auch auf Social Media vertreten zu sein
  • Newsletter, Mailings, etc. bereitzuhalten und zu versenden
  • Auf Messen und anderen Events aufzutreten
  • Bei online Bewerbungen einen schnellen Prozess zu entwickeln

Auch zwischenmenschliche Aspekte sind für eine optimale Candidate Journey wichtig. Diese wären:

  • Schnelligkeit. Je schneller geantwortet wird, desto eher bleiben Kandidaten im Bewerbungsprozess.
  • Menschlichkeit. Zeigen Sie Ihren Kandidaten, dass Sie wichtig sind und nicht austauschbar sind.
  • Eine Kontaktperson. Wo zunächst durch Chat-Bots, Mailings oder andere Hilfsmittel Kontakt erstellt werden kann, ist es wichtig, nur eine Kontaktperson zu etablieren. Zu viele verwirren die Kandidaten und lassen den Bewerbungsprozess undurchschaubar werden.
  • Transparenz. Lassen Sie Ihre Kandidaten nicht im Dunklen tappen.
  • Feedback. Nur wer selbstkritisch und bereit für Veränderungen ist, wird heutzutage weiterkommen. Holen Sie sich nach einem Bewerbungsgespräch oder abgeschlossenem Vertrag das Feedback Ihrer Kandidaten ein.

 

Candidate Journey und Mobile Optimierungen

Anhand von Datenanalysen kann man unter anderem feststellen, dass Kandidaten immer mehr mobile Endgeräte nutzen, wenn sie nach Stellen Ausschau halten. Deswegen sollten Sie bei der Optimierung Ihrer Candidate Journey darauf achten, sämtliche Touchpoints, die im Internet stattfinden, responsive zu gestalten. Das bedeutet, dass alle Inhalte, die auf Desktops angezeigt werden, auch auf Smartphones, Tablets und anderen mobilen Geräten optimal abgespielt werden müssen.

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