Wie verändern Blockchains im HR die Arbeit der Recruiter?

Blockchain im HR: Wie verändert die neue Technologie die Arbeit der Recruiter?

Am 6. Februar wurde die HR Tech Night zum Thema «Blockchain im HR» durchgeführt. Insgesamt vier Referentinnen und Referenten sprachen über die digitalen Entwicklungen, wie sie unsere Gewohnheiten durchbrechen, den Arbeitsmarkt revolutionieren und wie sich die Stellensuche und -vergabe für Arbeitnehmer und Arbeitgeber verändern werden.

Neue Wege beim Recruiting

Seit sich die Stellensuche bzw. die Suche nach passenden Kandidatinnen und Kandidaten für eine offene Stelle fast komplett aufs Internet verlagert hat, musste sich das HR bereits neu organisieren. Recruiting Tools oder Talent Pools vereinfachen die Arbeit, Trends wie Employer Branding oder Employee Advocacy sind weit fortgeschritten. Die Digitalisierung ist bereits fester Bestandteil des alltäglichen HR-Geschäfts.

Und nun kommen die Blockchains. Der Einsatz dieser Technologie bedeutet wiederum, dass sich das HR ganz grundsätzlich verändern muss und wohl auch wird. Damit einher gehen auch neue Aufgaben für die HR-Fachpersonen selbst, und auch die Unternehmen ganz generell werden sich anpassen und womöglich neu organisieren müssen.

Generationen Y und Z: häufigere Jobwechsel

Während Angestellte heute durchschnittlich nach 3,8 Jahren ihren Job oder Arbeitgeber wechseln, bleiben die sogenannten Millennials nur noch 18 bis 36 Monate auf derselben Position. Das (Nach-)Rekrutieren muss künftig schneller gehen, prinzipiell muss der administrative Aufwand so gering wie möglich gehalten werden: Durch den Einsatz von Blockchain kann dies gelingen.

Blockchain im HR: eine Zukunftsvision

Der erste Speaker an der HR Tech Night, German Ramirez, sprach von einem «Supermarkt von Menschen, die jederzeit verfügbar sein sollen.» Auf der Blockchain sollen künftig validierte Profile von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern hinterlegt sein. Da die Blockchains geschützt sind, können die Daten nicht gefälscht werden, Recruiter können sich also auf die Profilangaben verlassen, Referenzen müssen keine mehr eingeholt werden. Aus dieser Menge an Profilen auf der Blockchain können nun Teams zusammengestellt werden, indem Recruiter direkt auf die Daten zugreifen können. Wer auf ein individuelles Profil zugreifen kann, kann allerdings zu jederzeit von der entsprechenden Person bestimmt werden.

Eine weitere wichtige Veränderung, die mit der Etablierung dieser Technik für HR-Mitarbeitenden einhergehen würde: Administrative Arbeiten, Payrolls etc., deren Aufwand relativ hoch ist, werden von der Technik übernommen und also automatisiert, sodass sich dich HR-Fachleute auf das Talent Management konzentrieren können. Durch den Einsatz von Blockchains soll längerfristig auch die Effizienzsteigerung der arbeitenden Bevölkerung erreicht werden.

Im Blog-Beitrag von kommender Woche zeigen wir anhand eines konkreten Beispiels, wie Recruiting Tools basierend auf der Blockchain-Technologie aussehen könnten.

Wie denken Sie über die Entwicklungen? Haben Sie bereits konkrete Erfahrungen mit Blockchain im HR gemacht?

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