Wegweiser, die den Weg des HR der Zukunft zeigen

Bereit für die Anforderungen der Zeit: Die Kompetenzen des HR

Die fortschreitende Digitalisierung ist nur ein Grund für die sich seit Jahren stark verändernde Arbeitswelt. Doch sicher einer der wichtigsten. Damit einher gehen nämlich auch veränderte bzw. neue Kompetenzen, die Fachleute für das HR der Zukunft mitbringen müssen. Worauf es ankommt, erfahren Sie hier.

Wissenschaftliche Untersuchung legt Kernkompetenzen dar

Die nötigen Kompetenzen, welche die Recruiter in den kommenden Jahren brauchen, um ihren Job zielführend ausüben zu können, waren Gegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW in Zusammenarbeit mit HR Today. Die Studie «HR-Kompetenzen für die Zukunft» fasst die wichtigsten Kompetenzbereiche folgendermassen zusammen:

  • Change-Management und Beratung
  • HR-Fachkompetenzen
  • Problemlöse- und Methodenkompetenzen
  • IT-Affinität und digitaler Sachverstand
  • Fähigkeiten im Zusammenhang mit neuen Formen der Kollaboration
  • Persönlichkeitsmerkmale und Einstellungen

 

Während die fachlichen Fähigkeiten natürlich bereits heute zentral sind, werden im Zuge der zunehmenden Automatisierung insbesondere persönliche Kompetenzen wichtiger.

Es gehört zur Natur der Sache, dass HR zu einem der Unternehmensbereiche gehört, welcher die Veränderungen am meisten zu spüren bekommt. Entsprechend müssen sich Personalverantwortliche schnell anpassen können, um die Mitarbeitenden in der Firma gezielt begleiten zu können. Die Studie verweist also insbesondere auch darauf, dass HR-Verantwortliche jederzeit den Überblick über sämtliche Themen der HR-Wertschöpfungskette behalten müssen, um rechtzeitig reagieren und adaptieren zu können.

Schlüsselkompetenz: Change-Management und Beratung

Als zentralste Kompetenz hebt die Studie demnach «Change-Management und Beratung» hervor. Schon Heraklit wusste «Panta rhei», alles fliesst, und so ist auch weiterhin mit sich wechselnden Bedingungen und mehr oder weniger tiefgreifenden Veränderungen zu rechnen. In solchen Transformationsprozessen sollen HR-Fachpersonen eine führende Rolle übernehmen können, und zwar mit Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen.

Da HR künftig noch mehr Schnittstellen zur IT aufweist, Stichwort: Bewerbungstool, Employee Advocacy etc., ist ein hohes IT-Verständnis wichtig. Ein solides Verständnis für Prozesse sowie grundsätzliche Offenheit gegenüber neuen Themen und Veränderungen runden das Profil des «perfekten» HR-Mitarbeitenden der Zukunft ab.

Noch weiss niemand, wie HR in 20 oder 30 Jahren genau aussehen wird. Wer sich aber bereits heute mit den Herausforderungen der Zukunft beschäftigt und Veränderungen aktiv angeht, ist gut vorbereitet, um mögliche Hürden zu meistern.

Mehr zur Studie gibt’s hier.

Welche grossen Veränderungen haben euer HR in den vergangenen Jahren geprägt? Und worauf stellt ihr euch ein? Wir freuen uns auf den Erfahrungsaustausch.

Keine Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar