Active Sourcing

Active Sourcing: Worauf es ankommt

Bereits in einem früheren Blogpost haben wir über die Vor- und Nachteile des zunehmend beliebteren Active Sourcing geschrieben. Das direkte Ansprechen möglicher Kandidaten durch einen Recruiter bietet sich insbesondere für die Besetzung von Spezialisten- und Fachkräftestellen an. Hier erfahren Sie, worauf Sie beim Active Sourcing achten müssen.

Geduld ist gefragt

Zwar ist Active Sourcing keine wirklich neue Recruiting-Massnahme, dennoch kann sie für Recruiter einige Herausforderungen bereithalten. Bei der Anwendung dieser Methode gilt: Eine gute Vorbereitung ist das A und O, wenn sie erfolgreich sein soll. Zusätzlich braucht es etwas Fingerspitzengefühl – gerade bei Personen, die auf dem Markt sehr gefragt sind und möglicherweise oft angefragt werden.

Tipps, wie Active Sourcing Erfolg bringt
  1. Nachforschung betreiben

Den Anfang macht eine gründliche Recherche. Damit soll herausgefunden werden, wer bzw. welches Profil überhaupt für eine vakante Stelle in Frage kommt. Dazu müssen das Stellenprofil sowie der Wunschkandidat genau definiert und beschrieben werden. Miteinzubeziehen gilt es bei den Talenten nebst ihrer Ausbildung und der aktuellen Tätigkeit auch ihre Interessen und Soft Skills, um basierend darauf entscheiden zu können, ob er oder sie wirklich ins Unternehmen passt.

  1. Richtig kommunizieren

Nicht für jeden Kandidaten eignet sich dieselbe Art und Weise der Kontaktaufnahme. Während die eine gut per E-Mail kontaktiert werden kann, schreibt man den anderen besser über sein LinkedIn-Profil an. Wieder andere bevorzugen die Kontaktaufnahme von Angesicht zu Angesicht, zum Beispiel an einer Messe. Doch unabhängig davon ist eine offene, gute und persönliche Kommunikation grundlegend. Das heisst: keine Standardtexte versenden, die Person immer mit Namen anschreiben und von Beginn weg die Wertschätzung ausdrücken.

  1. Employer Branding und Reputationsmanagement

Beim Active Sourcing haben Sie die Rolle desjenigen inne, der etwas von jemandem will. Sie müssen potentielle künftige Mitarbeitende also von sich und Ihren Vorteilen überzeugen. Eine wichtige Rolle spielen Reputationsmanagement und Employer Branding. Was können Sie als Arbeitgeber bieten? Warum soll die Person künftig für Sie arbeiten? Es muss für das angesprochene Talent gute Gründe geben, den Arbeitsplatz zu wechseln. Neben besseren Verdienstmöglichkeiten können Fringe Benefits, der Standort und insbesondere auch die Meinungen ehemaliger und aktueller Mitarbeitenden ausschlaggebend sein. Das Employer Branding voranzutreiben, sollte deshalb, falls nicht schon aktiv umgesetzt, unbedingt auf der Agenda stehen.

  1. Auf verschiedenen Wegen um Talente weibeln

In den Sozialen Medien, auf Jobplattformen, an Karrieremessen oder sonstigen Veranstaltungen, via Hochschulmarketing oder über den eigenen Talentpool ((Verlinkung)) können Talente gesucht und im Idealfall gefunden werden.

Sourcing Lab: Bereit fürs Active Sourcing

Wie so oft gilt auch beim Active Sourcing: Übung macht den Meister. Mit unserem Sourcing Lab unterstützen wir Recruiterinnen und Recruiter, die als Active Sourcers tätig sind oder sein wollen. Sie erfahren, wie Sie sich auf den Arbeitsalltag vorbereiten können und wir geben Ihnen einen strukturierten Leitfaden mit, auf den Sie im Arbeitsalltag immer wieder zurückgreifen können. Zudem lernen Sie, wie und wo Sie Kandidatinnen und Kandidaten finden können, wie Sie Suchketten bilden und wie Sie diese auf Businessportalen gewinnbringend einsetzten können.

Neugierig? Mehr Infos dazu finden Sie hier.

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