5 Tipps für Twitter als Recruiting-Tool

Twitter hat sich international fest in der ersten Liga der Sozialen Netzwerke etabliert und ist mit aktuell 500‘000 aktiven Usern auch in der Schweiz relativ breit abgestützt. Dank seinen vielfältigen Möglichkeiten und einem funktionierenden Ordnungssystem (per Hashtags) ist Twitter auch als eine Art „Suchmaschine“ einsetzbar. Dies sowie eine attraktive Zielgruppe machen es auch für Recruiter interessant, das Netzwerk zu nutzen. Wir zeigen Ihnen, worauf zu achten ist:

Studie zur Social Media-Nutzung in der Schweiz

Nutzung von Sozialen Netzwerken in der Schweiz (Quelle: Studie „Social Media in der Schweiz 2014“)

 

1. Wählen Sie Ihr Profilbild mit Bedacht

Ein eigenes Profilbild hochzuladen ist Pflicht! Ansonsten grüsst den User das Standard-Twitter-Ei, was nicht empfehlenswert ist. Bei der Auswahl des Bildes ist es wichtig, sich der Zielgruppe, die man anspricht, bewusst zu sein. Ein Recruiter einer Bank auf der Suche nach Kaderpersonal spricht andere Persönlichkeiten an als die Agentur auf der Suche nach einem Programmierer. Deshalb sollte das Erscheinungsbild im Profilfoto ungefähr den Erwartungen der angesprochenen Kandidaten entsprechen.

2. Ihre Bio zählt!

Obwohl die Bio nur Platz hat für 160 Zeichen – sie sagt einiges über Sie und die Jobs, die Sie anbieten, aus. Seien Sie kreativ und beschränken Sie sich auf das Wichtigste, ohne dabei jedoch eintönig zu klingen.

 

3. Zeigen Sie  Persönlichkeit

Neben Ihrem Bild und Ihrer Bio ist das Erste, was User sehen, die bisherigen Tweets. Um sich abzuheben und mehr Follower zu erhalten (wodurch einerseits interessante Kontakte geknüpft werden, andererseits die Reichweite erhöht wird), darf zwischen nüchternen „professionellen“ Tweets zwischendurch auch mal ein nicht ganz so ernst gemeinter Tweet auftauchen. Die Herausforderung auf Twitter ist es, dies glaubwürdig und unmissverständlich innerhalb der beschränkten Anzahl Zeichen zu kommunizieren.

 

4. Nutzen Sie die Suchfunktion

Neben Hashtags hat Twitter auch eine – im Gegensatz zu anderen Netzwerken – gute Resultate liefernde Suchfunktion. Anhand dieser lassen sich Themen und interessante Personen aus der Zielgruppe identifizieren und mit anderen Interessierten in Kontakt treten. Wer seine Suche etwa geografisch eingrenzen möchte, kann dazu die erweiterte Suche benutzen.

 

5. Twitter ist SOCIAL Recruiting

Twitter ist keine Maschine, in die man quasi gratis Jobanzeigen reinwerfen kann und am Ende ideale Kandidaten für den Job herausschauen. Es ist ein soziales Netzwerk, das Networking erfordert. Das bedeutet nicht, dass das Verbreiten von Anzeigen ein No-Go ist – es sollte aber sicher eher die Ausnahme als die Regel darstellen.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Twitter im Recruiting?

2 Comments
  • […] Bewerbungen verlagern sich immer mehr in den virtuellen Bereich und eröffnen damit die Möglichkeit, soziale Netzwerke wie Twitter als Recruiting-Tools zu verwenden. Angesichts der Masse der Nutzer gilt hier für Jobsuchende zunächst: Auffallen! Das Einstellen eines Profilbildes, eine kreative Beschreibung und hin und wieder humorvolle Tweets sorgen für ein aussagekräftiges Profil, das sich von anderen absetzt. Für die Recruiter gilt: Über die erweiterte Suche nach geeigneten potenziellen Mitarbeitern suchen und – wie der Name schon sagt – Netzwerke aufbauen: prospective.ch […]

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