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Augmented Reality, Virtual Reality, Künstliche Intelligenz im HR – Sinn oder Unsinn? Teil 1

Neue Technologien boomen und immer mehr Unternehmen setzen sie im Personalbereich ein. Mit dem Ziel, die Kundenbindung und die Produktivität zu erhöhen oder erfolgreiches Employer Branding zu betreiben. Macht das in jedem Fall Sinn?

Mit dem Tag, als Pokémon Go in die Öffentlichkeit gelangte und Millionen Menschen begeisterte, kam auch das Thema Augmented Reality (AR) in den Köpfen der Allgemeinheit an. Willkommen in der Welt von AR – in der Welt der verbesserten Realität. Blickt man durch eine AR-Brille, sieht man die normale Realität mit digitalen Funktionen überlagert. Das Ergebnis? Eine nahtlose Mischung zwischen dem Realen und dem Virtuellen. AR kann mit Headsets, Brillen oder über Displays auf intelligenten Geräten erlebt werden.

Prozesse verbessern und die Kraft der Technik sinnvoll ergänzend nutzen

Die Technologie entwickelt sich schnell und wird in der Arbeitswelt zum State of the art. Das die Prognose. Büropräsenz verliert mehr und mehr an Bedeutung, weil mit AR die Büroumgebung simuliert werden kann. Warum also nicht das Team-Meeting in einer schönen Berghütte abhalten? Auch auf die Personalarbeit könnte AR einen grossen Einfluss haben und aus etablierten Prozessen etwas völlig Fesselndes und Spannendes machen. Für das HR im Gespräch sind folgende Anwendungsfelder:

  • Employer Branding
  • Berufsorientierung
  • Recruiting und On-Boarding
  • Personalauswahl
  • Aus- und Weiterbildung

Zum Beispiel On-Boarding: Viele Organisationen gehen diesen Prozess immer noch aus rein administrativer Sicht an. Neustarter müssen in die Organisation eingeführt werden und alle wichtigen Informationen über die Organisation, Schlüsselpersonen und Orte erhalten. Im schlechtesten Fall ergiesst sich an einem einzigen Tag eine wahre Informationsflut über den neuen Mitarbeiter. Das fühlt sich weit weg von dem an, was der erste Arbeitstag vermitteln sollte: Freude, Engagement und Enthusiasmus. AR könnte das On-Boarding in ein unterhaltsames und interaktives Erlebnis verwandeln: Stellen Sie sich eine Augmented Reality Tour durch Ihr Büro vor. Der neue Mitarbeiter läuft durch die Räume und bekommt dabei Informationen über wichtige Orte, die Firmengeschichte oder die neuen Kollegen, die er dem Weg antrifft. Wie viel effektiver und angenehmer wäre das, als in einem Raum zu sitzen und auf ein Flipchart zu starren?

Die gleiche Art von Transformation könnte auch bei Aus- und Weiterbildungen stattfinden. Mittels AR tauchen Auszubildende oder Weiterbildungsbesucher in eine praktische Welt mit relevanten Informationen ein, die so präsentiert werden, dass die Lernerfahrung erheblich verbessert wird. BMW entwickelte ein AR-Training für seine Servicetechniker. Das Youtube-Video vermittelt einen guten Einblick, wie das funktioniert. Es ist das perfekte Beispiel dafür, wie Technologie menschliche Prozesse verbessern kann. Nämlich die Kraft der Technik nutzen, um besser und effizienter zu werden.

Weiter geht’s mit Teil 2 dieses Blogposts.

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