Recruiting Trends

Online- und Social-Recruiting 2018: Diese Trends sollten Sie auf Ihrem Radar behalten / Teil 1

Was ist, was bleibt, was kommt? Trends für das Jahr 2018 im Online Recruiting werden HR-Fachkräfte bewegen. Agilität, Wissensdurst, und ein offenes Recruiter-Mindset sind erforderlich. Der Wettbewerb um die Talente am Markt verschärft sich, neue Technologien kommen hinzu. Will ein Unternehmen vorne mitspielen, ist dem Rechnung zu tragen. 

 Im Rekrutierungsbereich stehen weitere Veränderungen an. Bestehende Trends verschieben und beschleunigen sich. Neue Technologien tragen dazu bei, die Herausforderungen bei der Einstellung von Arbeitskräften zu bewältigen. Ganz wichtig ist, das menschliche Element im Einstellungsprozess beteiligt zu halten. Denn die Technologie ist ein Vermittler. Niemals kann sie die Verbindung von Mensch zu Mensch ersetzen.

Trend 1: Facebook und Google

Facebook hat «Jobs on Facebook» bereits im Jahr 2017 eingeführt. Anfänglich nur in wenigen Ländern erhältlich, wurde das Produkt jetzt in über 40 Ländern aktiviert. Auch in der Schweiz. Jetzt können Unternehmen ihre Stellenanzeigen auch auf Facebook posten und so zusätzlich Reichweite erzielen. Die Jobs sind für alle sichtbar, selbst für Menschen, die nicht eingeloggt sind. Bewerben kann man sich jedoch nur, wenn man eingeloggt ist – ergo: einen Facebook-Account besitzt.

Google könnte schon bald zur grössten Jobbörse der Welt werden, munkelt man. Denn «Google for Jobs» wird herkömmliche Jobsuchmaschinen in Bedrängnis bringen. Das Prinzip ist so einfach, wie man es sich von Google gewohnt ist. Für die Jobsuche nutzt Google die herkömmliche Suchmaske. Sucht man über das Eingabefeld nach einer Anstellung, durchforstet Google das ganze Web und bedient sich bei zahlreichen Quellen (Karriereseiten, LinkedIn, Stellenbörsen …) Die Resultate werden aufgelistet. Und es erscheinen thematisch zum Suchbegriff verwandte Jobs. Die Suchresultate können zusätzlich anhand spezifischer Kriterien wie dem Ort, der Branche, dem Salär, der Berufserfahrung oder nach Teil- und Vollzeit gefiltert werden. Wann Google diesen Dienst in der Schweiz aktiviert, ist allerdings noch offen. Es lohnt sich aber, das Thema im Auge zu behalten.

Trend 2: Freelancer-Matching Plattformen

Immer mehr Menschen arbeiten als Freelancer und nicht mehr in einer klassischen Festanstellung. Zwischen 2015 und 2017 hat sich die Zahl der Suche nach Freelancer-Jobs fast verdoppelt. Inzwischen gibt es zalreiche Anbieter, über deren App man den passenden Freelancer buchen und zahlen kann. Auch Schweizer Firmen, wie Coople oder Gigme bieten den Service an. Die Freelancer-App «Moonlightning» ist eine der erfolgreichsten Apps bei iTunes. Was die App ausmacht? Sie basiert auf der Blockchain-Technologie (Blockchain-Technologie kurz erklärt) und die Bezahlung wird über eine Kryptowährung abgewickelt.

Trend 3: Active Sourcing

Die richtig guten Talente sind im Arbeitsleben etabliert und meist gar nicht aktiv auf der Suche. Die Bindung zum Arbeitgeber ist jedoch nicht mehr so gross, wie vor einigen Jahren noch. Eine ideale Voraussetzung also, um Fachkräfte für sich zu gewinnen. Deshalb wird der Trend sich im 2018 weiter verstärken. Ausführliche Informationen, Vor- und Nachteile finden Sie in unserem Blogbeitrag vom 25. April 2018.

Weiter geht’s mit Teil 2.

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