Do´s and dont´s im Personal Branding

„Im Internet wird nicht mit Bleistift, sondern mit Tinte geschrieben.“ Dieses Zitat aus dem Film „The Social Network“ bringt die Problematik des Internets auf den Punkt: negative Berichte oder Fotos verschwinden nicht einfach so wieder und können daher fatale Folgen mit sich ziehen (beispielsweise, wenn ein Personaler nach Ihnen via Google und Co. sucht). Umgekehrt bleiben natürlich auch positive Stimmen und Berichte bestehen. Das Personal Branding spielt daher in der heutigen Zeit eine immer grössere Rolle. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre eigene Marke gezielt aufbauen können – und was Sie besser vermeiden sollten.


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1. Der Einstieg

Zu Beginn stehen immer die Fragen: „Wofür möchte ich stehen?“ „Was ist meine Expertise?“ Sind Sie beispielsweise im Online-Marketing tätig, bietet es sich an, sich in diesem Bereich als Experte zu etablieren. Anschliessend gilt es zu überlegen, mit welchem Namen Sie sich im Netz positionieren möchten. Der eigene Name oder eher ein Pseudonym? Ist die Entscheidung für eine Möglichkeit gefallen, stellt der nächste Schritt die Registrierung der entsprechenden Domain und das Aufsetzen einer Webpräsenz bzw. eines Blogs dar.

Es gilt allerdings zu beachten, dass der Aufbau einer persönlichen Marke nicht über Nacht geschieht und eine zeitaufwendige bzw. permanente Aufgabe darstellt. Das bedeutet,es ist nicht ausreichend, eine eigene Webpräsenz zu launchen, einen Twitter-Account anzulegen oder einen Blog aufzusetzen. Es kommt vielmehr darauf an, diese Accounts regelmässig zu pflegen.

2. Soziale Netzwerke nutzen

In Zeiten, in denen 600 Millionen Menschen auf Facebook registriert sind, Twitter ein ernstzunehmender Kanal für die Informationsverbreitung darstellt und fehlende Präsenzen bei Xing oder LinkedIn nicht karrierefördernd sind – dürfen genannte Kanäle für das persönliche Branding nicht ungenutzt bleiben. Dementsprechend sollten Sie sich mindestens bei Facebook, Twitter und Xing sowie LinkedIn anmelden. Dabei ist besonders auf einen einheitlichen Auftritt bei allen Netzwerken zu achten. Eine gegenseitige Verlinkung der einzelnen Profile ist auf jeden Fall ratsam.

Da die genannten Social Networks unterschiedliche thematische Ausrichtungen haben, sollten Sie diese auch unterschiedlich nutzen. Facebook eignet sich beispielsweise hervorragend um neue Kontakte zu pflegen. Selbstverständlich sollten Sie sich, trotz der eher privaten Ausrichtung des Netzwerkes, seriös präsentieren. Bilder von Partyexzessen und unüberlegte Statusmeldungen sind tabu.

Auf dem Microblogging-Dienst Twitter sollten Sie ihren Followern, entsprechend des gewählten Themenbereiches, interessante Links, News und Storys zugänglich machen. Es gehört darüber hinaus zum guten Ton, auf die Fragen anderer Twitterer zu reagieren.

Xing und LinkedIn eignen sich zum einen dafür, um die eigenen beruflichen Referenzen und Erfahrungen optimal darzustellen – und zum anderen, um den Status als Experte weiter auszubauen. Dies kann beispielsweise durch aktive Beteiligung an thematisch passenden Gruppen oder durch Gründung einer eigenen Gruppe passieren. Wenn Sie derzeit über einen Jobwechsel nachdenken, aber noch in einem Arbeitsverhältnis stecken, ist davon abzuraten zu stark via Xing zu signalsieren, dass man auf der Suche ist. Konkret ist hier die Aktivierung des Kästchens „ich suche nach neuen Herausforderungen“ gemeint. Generelle Tipps für ein erfolgreiches Xing-Profil finden Sie hier.

Neben den genannten Social Networks kann es sich als nützlich erweisen, sich beispielsweise auf Social Bookmarking-Diensten oder Foren anzumelden. Selbiges gilt auch für die Veröffentlichung von Whitepapers und eBooks.

3. Verhaltenstipps

Alles was Sie tun, sollte mit Begeisterung passieren. Nur wenn Sie selbst 100%-ig davon überzeugt sind, dass Sie sich für den richtigen Themenbereich engagieren und dies mit Leidenschaft tun, können Sie auch andere davon überzeugen. Seien Sie selbstbewusst! Nur wer von der eigenen Qualifikation wirklich überzeugt ist, kann auch andere, wie beispielsweise Personaler, davon überzeugen. Begegnen Sie anderen Leuten mit Respekt, aber stehen dennoch für Ihre eigene Meinung ein. Auf diese Weise wirken Sie authentisch.

„Ich bin die wichtigste Marke meines Lebens“ – bei allem was Sie tun, sollten Sie diesen Slogan im Hinterkopf behalten.

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