1/3 der Deutschen Berufseinsteiger haben sich schon einmal über Social Media beworben

Gerade die heutigen Schüler, Studierenden und Berufseinsteiger sind eine begehrte Zielgruppe für Recruiter. Eine neue Studie von trendence setzt sich mit dieser Zielgruppe näher auseinander und liefert einige interessante Informationen für Personaler.

Gesamthaft wurden für den Report „Social Media Navigator“ 5‘402 Teilnehmer befragt, darunter befanden sich Schüler, Studierende und Berufseinsteiger. Allerdings beziehen sich die Untersuchungen nur auf Deutschland.

Welche Social Media-Kanäle werden von den Young Professionals am häufigsten genutzt?

Wenig überraschend ist die Tatsache, dass Facebook, YouTube und Wikipedia am häufigsten genannt wurden. Twitter oder Xing spielen laut dieser Studie nur eine verschwindend geringe Rolle für die Zielgruppe. Allerdings sei an dieser Stelle angemerkt, dass die Befragten nur drei Kanäle auswählen durften aus einer Vielzahl von Plattformen, die für das Recruiting teilweise keine Rolle spielen (siehe Grafik). Beispielhaft können hier Amazon oder Ebay genannt werden. Es ist also davon auszugehen, dass in der Realität einige Portale eine deutlich höhere Relevanz besitzen.


Quelle trendence Studie

Wie viel Zeit verbringt die Zielgruppe im Social Web?

Laut der Untersuchung verbringen die Schüler mit 7,9 Stunden in der Woche die meiste Zeit im Social Web, gefolgt von den Studierenden mit 6,9 Stunden. Auf dem letzten Platz mit 6,0 Stunden sind die Young Professionals. Auch dieses Ergebnis überrascht nicht weiter. Schliesslich steht gerade den Schülern ein höheres Zeitkontingent zur Verfügung als beispielsweise Berufseinsteigern.

Welchen Aktivitäten geht die Zielgruppe in Social Networks nach?

Zu den beliebtesten Aktivitäten gehören:

  1. Statusmeldungen schreiben/kommentieren
  2. Profile von anderen ansehen
  3. Artikel schreiben/lesen
  4. Chatten bzw. Statusmeldungen publizieren
  5. E-Mails schreiben

Allerdings wird aus diesen Ergebnissen ersichtlich, dass die Schüler & Co. bei der Nutzung von Facebook und ähnlichen Netzwerken nicht primär die Jobsuche im Sinn haben. Zu dieser Erkenntnis kommt auch eine Studie von Kienbaum.

Hingegen haben sich laut trendence bereits 32,4 Prozent der Young Professionals via Social Media beworben. Die deutlich geringere Prozentzahl bei Schülern und Studierenden lässt sich ganz einfach dadurch erklären, dass für diese die Jobsuche teilweise noch nicht relevant ist. Einer Fan Community eines Arbeitgebers sind bereits 21,9 Prozent der Studierenden beigetreten. In diesem Bereich führen diese damit vor den Schülern und den Berufseinsteigern.


Quelle trendence Studie

Die zum Teil ziemlichen hohen Prozent-Zahlen überraschen doch ziemlich. Können diese Werte auch auf die Schweiz übertragen werden? Wir werden mit unserer Trend Report-Serie weiterhin solchen und weiteren Fragen nachgehen. Sie dürfen gespannt sein ;-).

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