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9. Juli 2012 | Kategorie: Prospective News

Soziale Netzwerke sind derzeit eine Art Labor für Personalrekrutierer (Schweizer Arbeitgeber)

Zeitersparnis und Qualitätsverbesserung: Das sind die wichtigsten Argumente für eine elektronische Abwicklung des Rekrutierungsprozesses. Viele, vor allem grosse Unternehmen setzen heute auf webbasierte Technologien, um ihre Stellen zu besetzen. Der Rekrutierungsspezialist Matthias Mäder erklärt, was E-Recruiting genau ist und was ein Betrieb bei einer Umstellung bedenken sollte.

Herr Mäder, was ist unter E-Recruiting zu verstehen?
Matthias Mäder : Von E-Recruiting spricht man, wenn der ganze Prozess der Personalrekrutierung – vom Antrag eine Stelle auszuschreiben, über die Ausschreibung bis zum Management der eingehenden Bewerbungen – auf elektronischen Systemen basiert. Die beiden zentralen Elemente von E-Recruiting sind das Medien-Management und das Bewerber-Management: Erstens geht es
darum, das Stelleninserat in den richtigen Medienkanälen zu platzieren. Mit einem so genannten Multiposting-Tool lässt es sich mit wenigen Klicks auf den gewünschten Online-Plattformen veröffentlichen, von wo aus sich Interessierte direkt via Formular bewerben können. Zweitens gehört auch ein Bewerbermanagement-Tool dazu, das die eingegangenen Bewerbungen verwaltet. Die beiden Systeme werden miteinander gekoppelt und harmonisiert. Wichtig ist aber: E-Recruiting ersetzt kein persönliches Gespräch, keine saubere Evaluation der Bewerbungsunterlagen.

Lesen Sie hier den Artikel im "Schweizer Arbeitgeber" 03/2012.



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